WTS

Stand: 01.04.2022

Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München

Bewertung

Das große Team der Steuerberatungsgesellschaft gehört in der Beratung zu konzernsteuerlichen Sachverhalten nach wie vor zum Kreis der erweiterten Marktführer. Das liegt vor allem daran, dass WTS es wie kaum eine zweite Einheit geschafft hat, ihr Beratungsportfolio stetig zu erweitern, ohne dabei ihre Kernkompetenzen aus den Augen zu verlieren. Im Kern der konzernsteuerlichen Beratung steht nach wie vor das sogenannte Business Partnering, also die (Teil-)Übernahme von Steuerfunktionskompetenzen. Prominent sind hier etwa Siemens und MAN. Auf der anderen Seite hat WTS vor allem das Thema Spezialisierung und Gestaltungsberatung zunehmend in den Fokus des Geschäfts genommen und sich nicht nur sukzessive in wichtigen und angrenzenden Disziplinen wie Verrechnungspreise, Umsatz-, Finanzsteuern

oder Steuerstreit verstärkt, sondern auch genuin konzernsteuerliches Geschäft – fernab von Tax Compliance – wie komplexe Umstrukturierungen, Formwechsel oder Post-M&A-Integration in ihre tägliche Arbeit integriert. Die hohe Kunst ist dabei vor allem, dass die Gesellschaft solche Mandate zu einem großen Teil auch aus den laufenden Business-Partnering-Mandaten gewinnt, ein Unterfangen, das WTS vor einigen Jahren im Markt kaum jemand zugetraut hatte. Dies ist vor allem auch das Verdienst des Vorsitzenden und Münchner Partners Franz Prinz zu Hohenlohe, der 2018 von KPMG kam und wie ein Magnet andere Berater mit Gestaltungserfahrung angezogen hat. Bestes Beispiel ist der Zugang von Lars Behrendt, ehemaliger Regionalleiter Nord von KPMG. Der Hamburger Berater gilt in Norddeutschland als bestens vernetzt und darüber hinaus als gut verdrahtet zu Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien, zu Öl- und Gaskonzernen sowie zu Handelsunternehmen. Außerdem stärkt WTS mit ihm auch ihr – im Vergleich zur konzernsteuerlichen Beratung nach wie vor schwaches – Transaktionsteam. Dass die Gesellschaft zudem weiter an ihrer Mittelstandsoffensive arbeitet und rund zwei Jahre nach der Eröffnung in Hannover die örtliche Einheit Pretax übernommen hat und somit auch in Regionen außerhalb der großen Steuermetropolen weitere Duftmarken setzt, rundet die mehr als positive Entwicklung ab.

Oft empfohlen

Franz Prinz zu Hohenlohe, Prof. Dr. Ulrich Prinz, Dr. Gabriele Rautenstrauch, Lars Behrendt

Teamgröße

426 Mitarbeiter, davon 39 Partner, 263 weitere Berufsträger

Schwerpunkt in

Düsseldorf, Frankfurt, Köln, München

Zugänge (Partner)

Lars Behrendt (Hamburg, von KPMG), Dr. Hans Maier (Stuttgart, als of Counsel, von Robert Bosch), Dr. Jochen Würges (Frankfurt, von Ernst & Young)

Schwerpunkte

Outsourcing-Dienstleistungen, steuerliche Umstrukturierungsberatung, Steuerreporting, Tax Accounting, Implementierung von TCMS, grenzüberschreitende Steuergestaltung, Transaktionen

Kernmandantschaft

deutsche Großkonzerne, Mittelstand/Familienunternehmen, Immobilien, Banken, Versicherer, Produktionsindustrie, Automotive, Energie

Top-Mandate

MAN und Siemens lfd.

Weitere Mandate

Vonovia bei Entwicklung eines Services zur Digitalisierung des Grundsteuerprozesses; lfd. u. umf. als (teil-)outgesourcte Steuerabteilung: Allianz, E.on, TDK-Epcos, Ledvance, Osram, Sal. Oppenheim, Siemens, Uniper