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05.02.2019

Frühphaseninvestoren: BlueYard legt mit SMP zweiten Venture Capital Fonds auf

BlueYard hat zum zweiten Mal einen Venture Capital Fonds aufgelegt. Mit 120 Millionen US-Dollar, rund 105 Millionen Euro, ist er genau so groß wie der 2016 aufgelegte erste Fonds.

Helder Schnittker

Helder Schnittker

Als Frühphaseninvestor sammelt BlueYard Geld, um es in Startups zu stecken, die zur  „Dezentralisierung der Märkte, der Stärkung der Nutzer und der Freigabe von Daten“ ausgerichtet sind, wie es in einem Firmenblog heißt. Das Portfolio umfasst überwiegend Unternehmen, die sich in der Seed- und Series-A-Phase befinden und aus Europa und den USA stammen.

Bislang hat BlueYard unter anderem 6,7 Millionen Euro in Pitch investiert, das neue Startup von Wunderlist-Gründer Christian Reber. Er will eine Alternative zu PowerPoint entwickeln. Knapp drei Millionen Euro investierte der Fonds zudem in Meatable, ein Unternehmen, das Fleischzellen in einem Labor anbaut. Außerdem sponserten BlueYard die Online-3D-Design-Software Vectary und StdLib, eine E-Bibliothek für Webservices, und ist bei den Startups Deepstream Hub und Open Bazaar engagiert.

Gegründet wurde BlueYard 2016 von Ciarán O’Leary und Jason Whitmire. Hauptsitz ist Berlin.

Berater BlueYard:
Schnittker Möllmann Partners (Berlin): Dr. Helder Schnittker (Strukturierung), Dr. Stephan Bank (Gesellschaftsrecht), Jens Kretzschmann (Steuern/Aufsichtsrecht); Associates: Dr. Julian Albrecht, David John (beide Hamburg, Steuern/Aufsichtsrecht)

Hintergrund:  Fondsstrukturierung und Investorenberatung ist einer der Schwerpunkte von Schnittker Möllmann. Das Team um Partner Helder Schnittker war bereits für BlueYard  tätig, als die Gründer ihren ersten Fonds auflegten. Neben Frühphaseninvestoren wie BlueYard berät die Kanzlei auch regelmässig Venture Capital-Fonds wie E.ventures, Project A oder Deutsche Telekom Capital Partners in strukturellen und steuerlichen Fragen bei der Strukturierung von Fonds. (Ulrike Barth)

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