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05.06.2019

Minderheitsbeteiligung: Bitburger wird mithilfe von EY neuer Ankeraktionär von Avista Oil

Die Bitburger Holding ist seit Ende April neuer Ankeraktionär von Avista Oil. Die mittelbare Beteiligung in Höhe von rund 45 Prozent wurde unter anderem durch den Erwerb von Anteilen der Altaktionäre Core Link sowie der Avista Beteiligungsgesellschaft realisiert. Im Rahmen der Transaktion haben beide Aktionäre das Unternehmen verlassen.

Jörg Brodersen

Jörg Brodersen

Mit rund 45 Prozent Anteilen ist zudem die Beteiligungsholding Skion neben Bitburger zweiter Ankeraktionär. Skion ist seit mehr als sechs Jahren an Avista Oil beteiligt und hat seine Anteile im Zuge des Deals von rund 35 Prozent auf nun ebenfalls 45 Prozent erhöht.

Die Avista Oil ist laut eigenen Angaben einer der Marktführer in der Aufbereitung von gebrauchten Schmierölen. Das Unternehmen wurde 1951 in der Niedersächsischen Gemeinde Uetze gegründet und beschäftigt heute insgesamt rund 700 Mitarbeiter an sieben Raffinerie- und Sammelstandorten in Europa und den USA.

Die Bitburger Holding ist vor allem für die Herstellung und Vermarktung von Bier durch die Bitburger Braugruppe bekannt. Daneben beteiligt sich die aus der Eifel stammende Eigentümerfamilie durch die Holding regelmäßig an deutschen Familienunternehmen.

Berater Bitburger
Ernst & Young (Hamburg): Jörg Brodersen (Transaktionssteuern), René Gütschow (Umsatzsteuern; Berlin), Eric Hoppe (Verrechnungspreise; Eschborn); Associates: Amadeus Maaßhoff, Bastian Süsens, Tom Hallfell (alle Transaktionssteuern), Katrin Selig-Hohler (Umsatzsteuern; München), Can Nizamoglu, Fionnuala Schmitt (beide Verrechnungspreise)
CMS (Frankfurt): Dr. Martin Bell, Dr. Tobias Kilian (beide Corporate/M&A) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Bitburg): Dr. Stefan Schmitz – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Ernst & Young (EY) hat die Bitburger-Gruppe im Rahmen der Beteiligung umfassend steuerlich beraten und stand dem Unternehmen mit einem bundesweiten Team bei den Themen Transaktions- und Umsatzsteuern sowie Verrechnungspreisen zur Seite. Außerdem kümmerte sich die Big-Four-Gesellschaft um die Tax Due Diligence. Zudem beriet ein Financial-Team um den Berliner EY-Partner Dr. Thomas Prüver, durch den auch der Kontakt zu Bitburger zustandekam.

Aus dem Markt ist zudem bekannt, dass der Frankfurter CMS-Partner Bell sowie der CMS-of-Counsel Kilian Bitburger bei allen rechtlichen Fragen begleiteten. Intensiv unterstützt wurden sie dabei von Syndikusanwalt Schmitz. Wer die Verkäuferseiten rechtlich und steuerlich beraten hat, ist hingegen nicht bekannt. (Daniel Lehmann)

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