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04.10.2019

Profizelte: Mehrheit an Toolport geht mit Allen & Overy und Bird & Bird an Riverside

Der Private-Equity-Investor Riverside hat die Mehrheit an Toolport übernommen. Der Anbieter von Profizelten sowie Zubehör- und Ersatzteilen ist mit Webshops in zahlreichen Ländern tätig und nach eigenen Angaben der führende europäische Online-Anbieter für Zelte. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Heike Weber

Heike Weber

Toolport verkauft über seine Onlineshops Profizelte direkt vom Hersteller und bietet zudem einen spezialisierten Kundenservice mit Zubehör- und Ersatzteilen. Das Produktportfolio reicht von Party- und Lagerzelten, Zeltgaragen, Faltpavillons bis hin zu Containerüberdachungen und Rundbogenhallen für den privaten und gewerblichen Einsatz.

Das Unternehmen mit Sitz in Norderstedt nördlich von Hamburg hat rund 180 Mitarbeiter und verkauft pro Jahr über 140.000 Zelte. Mithilfe der Investition von Riverside will Toolport seine internationale Präsenz weiter ausbauen. Das Portfolio des Private-Equity-Investors umfasst aktuell mehr als 100 Beteiligungen. Das Engagement bei Toolport fällt in den Geschäftsbereich „Specialty Manufacturing & Distribution“.

Berater Riverside
Allen & Overy (München): Dr. Astrid Krüger, Tobias Hugo (beide Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A), Thomas Neubaum, Dr. Mark Hallett (beide Federführung, Finanzierung; beide Frankfurt), Dr. Heike Weber, Dr. Michael Ehret (beide Steuerrecht; Frankfurt), Dr. Börries Ahrens (Kartellrecht; Hamburg); Associates: Sven Bischoff (Steuerrecht; Frankfurt), Heiner Mecklenburg (Kartellrecht; Hamburg), Dr. Sebastian Schulz (Arbeitsrecht; Frankfurt), Melissa Baudewig (IP; Düsseldorf), Louisa Drewniok (Bank- und Finanzrecht; Frankfurt), Catharina Glugla (Datenschutz; Düsseldorf), Jonas Hamm (Gesellschaftsrecht/M&A; Hamburg), Simon König (Immobilienrecht; Frankfurt), Dr. Lisa Müller (Arbeitsrecht; Frankfurt)
Ernst & Young (München): Karl-Christopher Erkrath (Transaction Tax), Tobias Hartung (Transaction Support), Petra Blechschmidt, Simon Koch (beide Transaction Tax), Christoph Hohorst, Manuel Hubner (beide Transaction Support) – aus dem Markt bekannt

Berater Toolport
Bird & Bird (Hamburg): Dr. Ole Brühl (Gesellschaftsrecht/M&A; Federführung), Dr. Peter Veranneman (Gesellschaftsrecht/M&A; Düsseldorf); Counsel: Dr. Martin Jäger (Kartellrecht), Dr. Constantin Eikel (IP; beide Düsseldorf), Gertrud Romeis (Arbeitsrecht); Associates: Christoph Meves (Gesellschaftsrecht/M&A; Düsseldorf), Florian Kessenich (Arbeitsrecht), Artur Stosio (Gesellschaftsrecht/M&A; Warschau)
Ebner Stolz (Hamburg): Markus Schmal, Malte Hinrichs (beide Financial Due Diligence)

Berater Apera Asset Management
Latham & Watkins (München): Thomas Weitkamp (Federführung), Dr. Christian Jahn (beide Finanzierung); Counsel: Dr. Ulf Kieker (Steuern); Associates: Dr. Thomas Freund (Finanzierung), Christoph Rapp (Finanzierung; Frankfurt)

Hintergrund: Die Allen & Overy-Partner Krüger und Neumann unterhalten regelmäßige Beziehungen zu Riverside. So beriet die Kanzlei den Private-Equity-Investor unter anderem bei den Beteiligungen am IT-Dienstleister Actineo und Bike24 oder beim Verkauf ihrer Anteile am Sportbekleidungshersteller Arena. Die Frankfurter Steuerpartner Ehret und Weber sind auf die steuerlichen Aspekte auf M&A- und Finanztransaktionen, speziell im Zusammenhang mit der Strukturierung von Private-Equity-Investitionen, spezialisiert. Zwischen Riverside und EY existiert ebenfalls eine erprobte Mandantenbeziehung. Das Team um die beiden Münchner Partner Erkrath und Hartung hat den Private-Equity-Investor im vergangenen Jahr beim Einstieg in GermanPersonnel, einem Anbieter für e-Recruiting Software, sowie beim diesjährigen Zusammenschluss von GermanPersonnel und Compana beraten.

Toolport vertraute bei der Transaktion auf ein Team von Bird & Bird unter Federführung des Hamburger Counsels Brühl. Ein Team von Ebner Stolz erstellte das Financial Fact Book. Latham & Watkins beriet Apera Asset Management bei der Finanzierung der Transaktion, die als Unitranche-Finanzierung strukturiert wurde. Über die finanziellen Details vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen. (Stephan Mittelhäuser)

 

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