Artikel drucken
13.03.2017

Prominenter Zugang: WTS gewinnt UBS-Banker Franz Angermann für Private-Client-Praxis

WTS hat einen bekannten Experten für die Betreuung vermögender Privatkunden gewonnen. Vor wenigen Tagen hat sich Dr. Franz Angermann (49) der Steuer- und Rechtsberatungsgesellschaft angeschlossen. Als Managing Partner verantwortet er dort von nun an den Geschäftsbereich Private Clients & Family Office.

Franz Angermann

Franz Angermann

Angermann kommt von der Großbank UBS, für die er sechs Jahre lang tätig war. Dort verantwortete er unter anderem die Betreuung großer Privatvermögen und Stiftungen in Deutschland. Davor war Angermann im Private Wealth Management von Goldman Sachs sowie als Managing Partner der Münchener Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AWT Horwath (heute BDO AWT GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) tätig. Er zählt zu den prominentesten deutschen Bankern in dem Bereich.

Bei WTS soll er vor allem das Family-Office-Geschäft aufbauen. Zu seinen speziellen Aufgaben gehört die Erweiterung des Bereichs um das Vermögenscontrolling sowie die Begleitung der Anlagestrategie der Kundengruppe. In seiner neuen Funktion wird Angermann unter anderem mit den WTS-Partnern Dr. Tom Offerhaus und Michael Althof in der Steuer- und Rechtsberatung eng zusammenarbeiten. Darüber hinaus soll er die Kooperation mit dem Asset Management Team von WTS in Frankfurt weiter vertiefen.

Mit Angermanns Funktion als Managing Partner unterstreicht WTS das Gewicht, den die Gesellschaft dem Bereich künftig zumessen will. In den vergangenen Jahren war die Private-Client-Praxis Teil des Geschäftsbereichs Steuern, für den insgesamt drei Managing Partner stehen. Mit eigenem Managing Partner wird das Geschäft nun eigenständiger. Das Kernteam Private Clients zählt insgesamt 15 Berater.

Angermann ist bereits der zweite bekannte Name, auf den WTS in dem Bereich setzt. Im Frühjahr 2011 war Prof. Dr. Alexander Hemmelrath mit einem Team von Mazars zu WTS gewechselt. Hemmelrath, der auch in den WTS-Vorstand berufen wurde, sollte ebenfalls die Beratung vermögender Privatkunden und inhabergeführter Unternehmen voranbringen. Doch 2013 wiederrief WTS überraschend die Bestellung Hemmelraths in den Vorstand und kündigte zugleich seinen Dienstvertrag. Der außerordentlichen Kündigung war ein nicht näher bezeichneter Konflikt zwischen Hemmelrath und WTS vorausgegangen. (Stephan Mittelhäuser, Jörn Poppelbaum)

  • Teilen