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01.10.2018

Strafrecht: Pinsent gewinnt erfahrenen Counsel von Clifford Chance

Wirtschaftsstrafrechtler Dr. Jochen Pörtge ist in das Düsseldorfer Büro von Pinsent Masons gewechselt. Der 45-Jährige kommt aus der anerkannten Praxis von Clifford Chance, wo er zuletzt Counsel war.

Pörtge_Jochen

Jochen Pörtge

Pörtge war seit 2010 bei Clifford tätig und zuletzt Teil des Strafrechtsteam um den Frankfurter Partner Dr. Heiner Hugger. Er hat Erfahrung in verschiedenen Branchen, darunter der Energie- und der Gesundheitssektor sowie die Finanzbranche. Er wirkte an internen Untersuchungen ebenso mit, wie bei der Beratung zu präventiver Compliance. Schwerpunkte seiner Praxis sind neben Criminal Compliance und Risk Management insbesondere Maßnahmen der Korruptionsvermeidung, Geldwäscheprävention und zu Steuerstrafrecht.

„Das Thema Compliance hat für unsere Mandanten eine unverändert hohe praktische Relevanz, und im Zuge der weiteren Regulierung in vielen Wirtschaftsbereichen spielen auch strafrechtliche Risiken eine große Rolle. Der Einstieg von Jochen Pörtge setzt einen Akzent auf Criminal Compliance“, sagt Rainer Kreifels, deutscher Managing Partner von Pinsent.

Pörtgen stößt auf ein Team, das bislang in der Compliance-Beratung eher unauffällig ist, was unter anderem daran liegt, dass das Compliance-Team sich aus Anwälten unterschiedlicher Fachbereiche und Branchenschwerpunkte zusammensetzt und nicht als eigenständige Einheit im Markt wahrgenommen wird. Doch waren die Anwälte zuletzt mit internen Untersuchungen, unter anderem für eine Stiftung und einen Energieversorger, ebenso befasst wie mit der Beratung bei der Entwicklung von Compliance-Management-Systemen.

Schon vor einigen Monaten hatte Pinsent die Compliance-Praxis auf Partnerebene erweitert: In München stieß Dr. Eike Grunert hinzu, der zuletzt in eigener Kanzlei tätig war. Zuvor war er bei PSP Peters Schönberger & Partner sowie bei Gibson Dunn & Crutcher tätig.

Clifford verliert mit Pörtge einen von derzeit drei Counseln des Strafrechtsteams. Neben den beiden verbleibenden Counseln gehören aber auch erfahrene Associates zu der Praxis, so dass sich die unmittelbaren Auswirkungen des Weggangs für das traditionell mit recht hoher Leverage arbeitende Team in Grenzen halten dürften. (Astrid Jatzkowski)

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