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13.05.2019

Global Employer Services: Deloitte Legal schmiedet Allianz mit Epstein Becker Green

Deloitte Legal geht eine strategische Allianz mit der US-Kanzlei Epstein Becker Green ein. Die Kanzlei mit 14 Standorten in den USA ist dort vor allem für die Beratung des Gesundheitssektors und im Arbeitsrecht renommiert.

Christoph Röper

Christoph Röper

Epstein Becker gehört zu den größten Arbeitsrechtseinheiten in den USA und berät nicht nur im Arbeitsrecht, sondern auch im Workforce-Management. Denkbare gemeinsame Projekte sind zum Beispiel Personalabbaumaßnahmen deutscher Deloitte-Mandanten in den USA, die dort nun auch auf arbeitsrechtliche Kompetenz zurückgreifen können. Vor allem richtet sich die Allianz jedoch an multinationale Projekte beispielsweise großer Konzerne. Beratungsfelder sind hier unter anderem globale Mobilitätsprobleme, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, Tarifverträge oder Themen wie Belästigung am Arbeitsplatz und Lohngleichheit.

Der Allianz gehören zu Beginn Deutschland, China, Schweiz, Großbritannien, Belgien, Frankreich, Italien, Japan, Niederlande, Spanien und Kanada an. Einer der Initiatoren des Projekts ist der Düsseldorfer Arbeitsrechtspartner Klaus Heeke, der gemeinsam mit dem deutschen Tax- und Legal-Chef Christoph Röper für die deutschen Belange an dem Projekt gearbeitet hat.

Perspektivisch soll die Allianz auch auf andere Länder ausgeweitet werden, Deloitte USA ist aus berufsrechtlichen Gründen jedoch ausgeschlossen. Die Zusammenarbeit soll sich jedoch nicht nur auf die Arbeitsrechtsteams beschränken, sondern auch die Unternehmensberatung sowie die Global Employer Services (GES) einbinden, die unter anderem die Themen Global Mobility Services und Lohnsteuer vereint. Eine zukünftige Ausweitung auf die Beratung des Gesundheitssektors ist allerdings nicht ausgeschlossen. (Catrin Behlau)

 

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