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07.01.2020

Leipzig: Mazars stärkt multidisziplinäre Aufstellung in Sachsen

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars baut ihre Rechts- und Steuerrechtsberatung in Ostdeutschland aus. Nachdem sie in den vergangenen Jahren ihren Fokus auf Dresden gelegt hatte, holte sie zum Jahresanfang in Leipzig mit Hans-Jürgen Haß einen neuen Salary Partner an Bord. Der 39-Jährige wechselte aus dem örtlichen Büro der MDP-Kanzlei Bansbach zu Mazars.

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Hans-Jürgen Haß

Der Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater soll an der Schnittstelle von Gesellschaftsrecht und Steuerrecht vor allem in der Gestaltungsberatung und bei Umstrukturierungen tätig werden. Haß, der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert hatte, verbrachte den Großteil seines Berufslebens bei der in Stuttgart gegründeten Kanzlei Bansbach. Dort war er seit 2009 in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Senior Manager.

Mazars wertet den Zugang als weiteres Zeichen für ihren Expansionskurs in Sachsen. „Innerhalb von drei Jahren konnten wir die Zahl unserer Mitarbeiter in unseren Büros in Dresden und Leipzig auf rund 100 verdoppeln“, so Uwe Ehrsam, Partner von Mazars und Standortleiter in Leipzig. Mazars zählt insbesondere Unternehmen der öffentlichen Hand, mittelständische Unternehmen und innovative Start-ups zu seinen Mandanten in der Region.

Mazars hatte im vergangenen Herbst den in der Region sehr bekannten, langjährigen Luther-Partner und Gesellschaftsrechtler Dr. Christian Ziche in ihr Dresdner Büro geholt. In der sächsischen Landeshauptstadt verlief die Entwicklung in den vergangenen Jahren dynamisch, seitdem die WP-Gesellschaft Mitte 2016 ein größeres Rechts- und Steuerteam von PwC gewonnen hatte. Leipzig geriet demgegenüber etwas ins Hintertreffen.

Nach dem Weggang von Haß verschieben sich die Rechtsberatung und die steuerrechtliche Gestaltungsberatung bei Bansbach wieder vollständig zurück nach Baden-Württemberg, vor allem in den Stuttgarter Hauptsitz sowie nach Freiburg. In ihren kleinen ostdeutschen Büros in Leipzig, Dresden und Jena hält die Kanzlei vor allem Berufsträger für das Prüfungsgeschäft sowie für die laufende Steuerberatung vor; in Jena findet sich zudem eine Spezialistin für Zoll und Verbrauchsteuern. (Jörn Poppelbaum)

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