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31.03.2021

Zuwachs in Frankfurt und Hannover: Luther holt Steuerexperten von EY und KPMG

Die Anwaltskanzlei Luther baut die Steuerberatung aus: Zum April wechselt der Investmentsteuer-Experte Dr. Bela Jansen (48) von Ernst & Young (EY) als Equity-Partner ins Frankfurter Büro von Luther. Zum Juli folgt dann Private-Client-Spezialist Dr. Zacharias-Alexis Schneider (39) von KPMG. Er startet in Hannover als Salary-Partner.

Bela Jansen

Bela Jansen

Der Rechtsanwalt und Steuerberater Jansen war fünf Jahre bei EY in den Bereichen Transaction Tax und Financial Services tätig und ist auf die steuerliche Beratung von Vermögensanlagen spezialisiert. Vor seiner Tätigkeit bei EY in München und Frankfurt leitete er bei WTS unter anderem die Praxis Asset Management & Financial Services. Seine berufliche Laufbahn hatte Jansen bei Clifford Chance begonnen, bevor er 2008 als Partner bei der mittlerweile insolventen US-Sozietät Dewey & LeBoeuf anheuerte.

Zu Jansens Mandanten zählen unterschiedliche Assetklassen, die von vermögenden Privatkunden über Family Offices und Unternehmen bis hin zu Stiftungen reichen. Einen Schwerpunkt setzt der Investmentfondsspezialist in der Beratung von Pensionsfonds und Versorgungswerken. Mit seiner steuerlichen Expertise ergänzt er so das vor wenigen Jahren hinzugekommene Investmentfonds-Team um Luther-Partner Achim Pütz.

Ausbau der Beratung von Nachfolgethemen 

Zacharias-Alexis Schneider

Zacharias-Alexis Schneider

Zum Juli verstärkt der Nachfolge-Spezialist Dr. Zacharias-Alexis Schneider zudem den Hannoveraner Standort von Luther als Salary-Partner. Für Schneider bedeutet der Einstieg die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: Der Rechtsanwalt und Steuerberater begann seine Laufbahn 2013 bei der multidisziplinären Einheit KSB Intax in Hannover. Zwei Jahre später wechselte er zu Luther und war dort zuletzt Senior Associate, bevor er im Juli 2019 als Tax Director zu KPMG Hannover wechselte. Er berät insbesondere zu Fragen der Unternehmensnachfolge, bei Transaktionen sowie an der Schnittstelle zum Gesellschaftsrecht.

Bei KPMG baute er an der Seite des bekannten Bielefelder Partners und Private-Client-Experten Kay Klöpping ein multidisziplinäres Team zur Beratung vermögender Privatkunden und Family Offices auf. Zu seinen Mandanten zählen neben Family Offices auch eine Reihe mittelständischer Unternehmen. Bei Luther kann Schneider künftig auf ein hauseigenes Notariat durch den Hannoveraner Partner Dr. Andreas Blunk zurückgreifen, mit dem er auch Transaktionen stemmen wird. 

Stärkung der Steuerpraxis

Mit den Zugängen stärkt Luther ihre auf Schwerpunktthemen ausgerichtete Steuerpraxis, die inklusive der beiden Neuzugänge fünf Partner sowie zehn weitere Berufsträger zählt. Einen weiteren Ausbau auf Associate-Ebene hat sie bereits angekündigt.

Das Frankfurter Luther-Büro fokussiert sich künftig mit drei Steuerpartnern auf die Themen Transaktionen, Investments und Nachfolge. Der Hannoveraner Standort soll mit zwei Steuerpartnern vor allem die Themen Nachfolge, öffentliche Hand sowie gemeinnützige Einrichtungen abdecken. 

Mit den beiden prominenten Wechseln setzt Luther die Stärkung ihrer Steuer- bzw. Investmentfonds-Praxis fort. Mit dem Zugang des renommierten Investmentrechtlers Pütz 2019 in Frankfurt und weiteren Verstärkungen im Sommer 2020 entwickelte Luther zusehends Marktpräsenz – etwa bei mehreren deutschen Versorgungswerken sowie internationalen Asset-Managern und institutionellen Investoren. 

Doch zuletzt gab es auch Rückschläge: Im Dezember 2020 verlor Luther mit Private-Client-Anwalt Peter Fabry ihren einzigen Steuerpartner am Münchner Standort. (Esra Laubach)

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