Juve Inhouse Steuern

Alte Liebe rostet nicht

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Steuerabteilungen verändern sich – damit sehen die Aufgaben ihrer Leiterinnen und Leiter gänzlich anders aus als vor ein oder zwei Jahrzehnten. Die Digitalisierung und der Fachkräftemangel zwingen die Steuerfunktionen dazu, sich zu bewegen. Gut, dass wenigstens noch Verlass auf die Berater ist. Oder doch nicht? Die JUVE Steuermarkt-Inhouse-Umfrage 2023 zeigt durchaus ein ambivalentes Bild, was die Beziehung zwischen Mandanten und ihren Kanzleien angeht.

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Steuerabteilungen verändern sich rasant – und mit ihnen die Bedürfnisse ihrer Abteilungsleiter. Auch weil sich die Aufgaben wandeln. Längst hat für die Leiterinnen und Leiter von Steuerfunktionen nicht (mehr) nur das Fachliche Priorität. Ganz oben auf der Agenda stehen Kommunikations-, Organisations- und Strategiethemen. Das heißt nicht, dass jede oder jeder x-Beliebige die Rolle eines Steuerabteilungsleiters einnehmen könnte. Natürlich muss die Person nach wie vor Ahnung von der steuerrechtlichen Materie haben. Aber immer wieder berichten Inhouse-Berater, dass sie zunehmend organisieren und kommunizieren müssen – mit Kollegen aus der Steuerfunktion selbst, mit der IT-Abteilung, dem Vertrieb, der Geschäftsführung. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich intensiv mit Themen beispielsweise zur umsatzsteuerlichen Organschaft auseinanderzusetzen. Das muss es im Zweifel aber auch nicht, weil man eben viel mehr delegiert als früher.

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