Nordosten

Ecovis-Einheiten schließen sich zusammen

In Mecklenburg Vorpommern haben sich zum Jahreswechsel drei Einzelgesellschaften von Ecovis zusammengeschlossen. Die Büros in Ahlbeck, Greifswald und Neubrandenburg werden dabei voll integriert und sollen damit auch ein Modell für andere Ecovis-Verbundgesellschaften werden.

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Das Team von Ecovis Baltic mit Ecovis-Vorstand Tom Streicher (Mitte)

Das so genannte ,regionale Profitcenter‘ (RPC) firmiert unter Ecovis Baltic Steuerberater Rechtsanwälte. Es besteht zum Start aus acht Steuerberaterinnen und Steuerberatern, von denen sieben Partner sind. Insgesamt arbeiten bei Ecovis Baltic damit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aktuell erzielen die drei Kanzleien zusammen einen Umsatz von 4,2 Millionen Euro.

Ecovis begegnet so in einer Art Modell den Herausforderungen für kleinere Einheiten in Bezug auf Digitalisierung, Regulierung und Personalentwicklung: „Alle sind der Überzeugung, dass kleinere Beratungsteams die vielfältigen Herausforderungen rund um Digitalisierung, Personalgewinnung und Personalentwicklung, Compliance-Themen oder komplexe steuerliche Sachverhalte vor dem Hintergrund neuer Rechtsprechungen und Internationalität künftig nicht mehr leisten können“, sagt Ecovis-Vorstand Tom Streicher in Rostock.

So sollen unter der neuen Firmierung die Aufgaben effizient verteilt und die Expertise erhöht werden. „Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bieten wir so bessere Entwicklungschancen, damit sie ihre beruflichen Ziele verwirklichen können“, sagt Streicher. Mit dem Zusammenschluss wurden bereits zwei neue Partner ernannt.

Der Ecovis-Verbund bietet steuerliche Beratung an über 100 Standorten bundesweit an und beschäftigt so fast 2.000 steuerliche Mitarbeiter. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es, inklusive Ecovis Baltic, 14 Standorte. Für die Zukunft plant Ecovis die Gründung weiterer regionaler Profitcenter. Einen ähnlichen Zusammenschluss hatte es soweit bekannt bereits in Nordrhein-Westfalen gegeben.

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