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Ex-Finanzrichter wird of Counsel bei LHP Luxem Heuel Prowatke

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Seit Anfang Oktober ist Benno Scharpenberg (67) als of Counsel bei der Kölner Kanzlei LHP tätig. Zuletzt war der Jurist Präsident des Finanzgerichts Köln.

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Benno Scharpenberg

Im Sommer schied Scharpenberg als Präsident des FG Köln aus, das er seit 2010 geleitet hatte. Davor war er Präsident des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern. Seine richterliche Laufbahn hatte er 1992 am Finanzgericht Münster begonnen.

Neben seiner richterlichen Tätigkeit engagierte sich der Jurist in verschiedenen Positionen: von 2019 bis 2022 als Vorsitzender des Präsidialrats der Finanzgerichtsbarkeit NRW und seit 2018 als stellvertretendes Mitglied des Verfassungsgerichtshofs NRW. Seit 2004 ist er zudem als Prüfer im Zweiten Juristischen Staatsexamen tätig.

Scharpenberg soll LHP vor allem in den Bereichen Umsatzsteuern und Steuerstrafrecht unter die Arme greifen. „Für LHP bedeutet dieser Zugang eine signifikante Verstärkung des Beratungsportfolios“, ließ die Kanzlei in einer Pressemitteilung verlauten. „Mandanten profitieren von Scharpenbergs tiefgreifendem Verständnis finanzgerichtlicher Prozesse und seiner Fähigkeit, juristische Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.“

LHP gehören rund 20 Berufsträger an, davon vier Equity-Partner. Die Kölner Kanzlei ist vor allem im Steuerstrafrecht sowie im Steuerstreit eine gefragte Adresse. Sie berät unter anderem regelmäßig zur Aufklärung rund um Cum-Ex- sowie Cum-Cum-Transaktionen. 

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