Ukraine

Nicht allein im Krieg

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Fliehen und arbeiten aus dem Exil heraus oder kämpfen? Es sind kaum vorstellbare Entscheidungen, vor denen die ukrainischen Mitarbeiter der Big-Four- und Next-Six-Gesellschaften derzeit stehen. Aber sie sind nicht allein. Unterstützung und Hilfe kommt von den deutschen Landesgesellschaften – und von einzelnen Mitarbeitern. Dabei befinden wir uns inmitten der größten Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

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Ukrainische Flüchtlinge an der polnischen Grenze (Foto: Laine Nathan/picture alliance/abaca)

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Wie lange die 25-jährige Irina (Name und Alter geändert; Anm. der Redaktion) im Keller mit Ihrer Familie in Charkiw ausharren musste, kann Klaus-Peter Kessler nicht mehr genau sagen. Der schwere Beschuss ihrer Heimatstadt in der Ostukraine hatte die Rödl-Mitarbeiterin kalt erwischt. „Ich weiß nicht, ob es vier oder fünf Tage waren“, sagt der 53-jährige Rödl-Partner. Kessler ist Leiter der ukrainischen Landesgesellschaft der Nürnberger Next-Six-Gesellschaft und vor allem froh, dass die entscheidende WhatsApp-Nachricht seiner letzten in Charkiw verbliebenen Mitarbeiterin endlich kam. Nach Tagen ohne Kontakt schrieb Irina endlich: „Wir sind im Zug.“

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