Schomerus & Partner mit Sitz unter anderem in Hamburg und Berlin und die Münchner CHP Rechtsanwalt & Steuerberater wollen ihre Kompetenzen im Gemeinnützigkeitsrecht bündeln und gemeinsam Vereine, Stiftungen sowie andere Non-Profit-Organisationen beraten.
Beide Gesellschaften bleiben eigenständig. Die Zusammenarbeit soll sich auf passende Mandate und gemeinsame Projekte konzentrieren, vor allem bei Compliance-, Digitalisierungs- und IT-Fragen im NPO-Sektor. Eine Fusion oder Gründung einer neuen gemeinsamen Gesellschaft ist nicht geplant.
Wachsende Anforderungen bei NPOs
Die Partnerschaft beider Beratungshäuser reagiert damit auf zunehmend komplexe Herausforderungen im NPO-Sektor. Vereine, Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen müssen sich demnach neuen gesetzlichen Anforderungen, steigenden Transparenz- und Compliance-Vorgaben sowie Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekten stellen.
Schomerus bringt steuerliche, rechtliche und prüferische Kompetenz in die Kooperation. Dazu gehören gesetzliche und freiwillige Jahres- und Konzernabschlussprüfungen sowie Spezialprüfungen im NPO-Kontext. CHP ergänzt dies durch steuerliches und rechtliches Know-how sowie Erfahrung bei den Themen Steuer-IT, Prozessdigitalisierung und Automatisierung. Auf diese Weise wollen beide Seiten künftig NPO-Lösungen aus einer Hand bieten.
Regionale Expansion und bundesweite Reichweite
Aus Sicht von Schomerus stärkt die Partnerschaft die Präsenz im süddeutschen Raum. CHP wiederum kann seine Steuer-IT- und Digitalisierungskompetenz in eine bundesweit aufgestellte Infrastruktur einbringen.
Die mittelständische MDP-Gesellschaft Schomerus beschäftigt an den Standorten Hamburg, Berlin, München und Stralsund rund 190 Mitarbeitende. Das NPO-Team umfasst etwa 50 Experten. Bei CHP in München beraten interdisziplinäre Teams aus Steuerberatern, Rechtsanwälten und IT-Spezialisten zu steuerlichen und rechtlichen Fragen. Das gesamte Team umfasst dort über 40 Mitarbeitende.