Steuerberater

Systemrelevanter Beruf? Das fordert die Bundessteuerberaterkammer

Autor/en
  • Esra Laubach

Die Bundessteuerberaterkammer fordert, Steuerberater als systemrelevanten Beruf einzustufen. Das geht aus einem Brief von Präsident Prof. Dr. Hartmut Schwab an das Bundesfinanzministerium hervor.

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Anlass für das als „dringend“ gekennzeichnete Schreiben ist die Befürchtung einer bundesweiten Ausgangssperre, über die die Bundesregierung mit den Ländern am Wochenende diskutieren möchte: Steuerberater seien in der Corona-Krise die ersten Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Es seien die Steuerberater, die die laufenden gesamtwirtschaftlichen „Stabilitätsfaktoren wie Lohn- und Finanzbuchhaltung, Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Lohnsteuer-Anmeldungen und vieles mehr absichern“, so die BStBK. Zudem unterstützten sie Unternehmen bei Absprachen mit Mitarbeitern, Banken, Kunden und Lieferanten und beantworteten zur Zeit viele Fragen zu Kurzarbeitergeld, Beantragung von Überbrückungskrediten oder Insolvenzanträgen. Nur in der Kanzlei könne ein Steuerberater seine „gesamtgesellschaftlichen Aufgaben“ umfassend erfüllen, so Schwab. Und das kann er bei einer Ausgangsperre nur, wenn er als systemrelevant anerkannt wird.

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