Verrechnungspreise im Ukraine-Krieg

„Unterbrochene Lieferketten und Preissprünge beeinflussen die Wertschöpfungskette“

Autor/en
  • Catrin Behlau

Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf Verrechnungspreissysteme sowohl in Bezug auf die wirtschaftlichen Beziehungen zur Ukraine als auch Russland. Lieferketten sind unterbrochen, Tochtergesellschaften von Finanzströmen abgekoppelt. Drei Experten erläutern, worauf es jetzt ankommt.

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Gerade in den vergangenen Jahren sind die wirtschaftlichen Beziehungen mit der Ukraine deutlich enger geworden – sei es in der Agrar- und der Automobilindustrie oder auch in der IT-Branche. Zahlreiche deutsche Unternehmen haben Tochtergesellschaften oder Werke in der Ukraine, die nun aufgrund des Krieges nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt arbeitsfähig sind. Neben der Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter stellen sich dabei auch Fragen nach den wirtschaftlichen Folgen. Im Russland-Geschäft sind es derweil vor allem die Sanktionen, die das Geschäft deutscher Unternehmen beeinflussen. All dies hat erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Unternehmen – und damit auch die Verrechnungspreise.

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