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Die Top-Steuerberatungskanzleien können sich vor Arbeit kaum retten. Mag auch der Dealflow an der einen oder anderen Stelle nachgelassen haben, sorgen steigende Compliance-Anforderungen allerorten grundsätzlich für verlässliche Auslastung. Kein Faktor treibt das Geschäft derart wie die Regulatorik: Pillar II gilt als Megaprojekt, die erste verpflichtende Erklärung war zum 30. Juni 2026 fällig – trotz der Diskrepanz zwischen der EU und den USA. Die E-Rechnungs-Pflicht ab 2027 samt ViDA und der EuGH-Rechtsprechung zu Transferpreisberichtigungen dominiert schon länger die Agenda. Die US-Zollpolitik, die EU-Zollreform (Customs Data Hub, EU Customs Authority in Lille), CBAM sowie die Russland- und Iran-Sanktionen halten die Berater auf Trab. Zudem verlagert die schwache Konjunktur die Beratung weiter zu Carve-outs und Restrukturierungen. Das alles bestimmt das Tagesgeschäft, verändert die Branche aber nicht grundlegend.