Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sind ein gutes Pflaster für Beratungsgesellschaften. Hier ist vom inhabergeführten Mittelstand über international tätige Großkonzerne in Frankfurt und Umgebung bis zu vermögenden Privatpersonen eine große Bandbreite an Mandanten ansässig – und die bringen viele steuerliche Themen mit. So berichten fast alle Einheiten von prall gefüllten Auftragsbüchern.
Ein Lichtblick dabei: Bei manchen Playern hat sich die Bewerberlage etwas verbessert. „Es ist zwar immer noch ein Arbeitnehmer- und kein Arbeitgebermarkt. Aber immerhin bekommen wir wieder mehr qualifizierte Bewerbungen“, berichtet ein Partner einer MDP- Kanzlei. Der leichten Verbesserung zum Trotz bleibt der Fachkräftemangel aber ein Thema.
Zwei große Tendenzen sind wichtig für den Steuermarkt in der Mitte Deutschlands. Erstens die Spezialisierung. Schiff-Martini & Cie und Benefitax setzen ohnehin seit langer Zeit auf spezialisierte Beratung, in diesem Fall internationales Steuerrecht. Sie feilen weiter an ihrem Profil und bringen sich als Berater für Berater, etwa zu Verrechnungspreisen, ins Spiel. Und auch breit aufgestellte Mittelstandsberater wie Muth & Partner aus dem Norden Hessens oder Dornbach, die in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland tätig sind, stärken ihre Spezialberatung. Häufig dabei im Fokus: die Unternehmens- und Vermögensnachfolge. Die Beratungseinheiten reagieren auf den demografischen Wandel, der ihre Mandanten erfasst. Ihr Vorteil: Durch die laufende Beratung sind sie in der Regel tief involviert bei den Unternehmen und können Nachfolgen über Jahre vorbereiten. Außerdem ist eine interdisziplinäre Aufstellung Trumpf. Die Mandanten wollen die rechtliche und steuerliche Planung aus einer Hand, idealerweise auch das Bewertungs-Know-how. Darüber hinaus glänzen manche Beratungseinheiten mit spezifischen Branchenkenntnissen. Dreyenberg ist stark bei gemeinnützigen Einrichtungen aufgestellt, Dr. Schmidt und Partner im medizinischen Sektor.
Der zweite Trend ist die Konsolidierung. Steuerberatungsgesellschaften müssen derzeit viel Geld in die Hand nehmen, um ihre Prozesse, aber auch Angebote an die Mandanten zu digitalisieren. Den Kostendruck trägt man lieber gemeinsam. Auch deshalb schließen sich in der Mitte des Landes kleinere Einheiten Plattformen wie Afileon unter Beteiligung von Private Equity an. Ein anderer Weg sind Zusammenschlüsse zwischen Beratungsgesellschaften. So geschehen bei der hessischen Dornbach-Einheit und der MDP-Gesellschaft GWB Boller & Partner mit Hauptsitz in Marburg. Beide Gesellschaften haben zuvor bereits kooperiert und beraten schwerpunktmäßig im Gesundheitssektor. Hier schließt sich der Kreis zum ersten Trend, der Spezialisierung.
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