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Marktentwicklung

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Der ostdeutsche Steuermarkt zeigt sich weiterhin stabil, gleichzeitig nimmt der strukturelle Wandel spürbar Fahrt auf. Eine Reihe von Kanzleien stellen ihre Organisation neu auf, um den steigenden Anforderungen an Spezialisierung, Digitalisierung und Mandatssteuerung gerecht zu werden. Auffällig ist dabei, wie offen viele Einheiten inzwischen für neue Führungsmodelle sind: So hat Dr. Nikolaus Petersen nicht nur den Namen der Kanzlei zu Petersenpartners geändert, sondern seine Rolle als langjähriger Managing-Partner neu definiert und die Leitung des administrativen Bereichs an einen betriebswirtschaftlichen Manager übertragen – ein Schritt, der in der Region Seltenheitswert hat und die Partner konsequent von Verwaltung entlastet.

Auch bei anderen Häusern greifen strategische Veränderungen. Dr. Knabe etwa hat mit dem Beitritt zu Afileon einen deutlichen Modernisierungsschub ausgelöst. Die Kanzlei sieht sich damit besser auf die wachsende Bedeutung von KI-gestützten Prozessen vorbereitet und hat zugleich ihre Führungsstrukturen verbreitert, indem mehrere Partner in die Equity-Riege aufgestiegen sind. Für viele Berater im Osten ist das ein Signal: Nachfolge, Beteiligungsmodelle und Professionalisierung sind längst keine Zukunftsfragen mehr, sondern Teil des operativen Geschäfts.

Inhaltlich rückt die Gestaltungsberatung weiter in den Mittelpunkt. Die Nachfrage nach internationalen Themen steigt, insbesondere bei Verrechnungspreisen und Wegzugsmodellierungen im Mittelstand. Parallel wächst das Nachfolgegeschäft – eine Folge der Tatsache, dass viele ostdeutsche Unternehmer der WendeGeneration nun in die Phase eintreten, in der Vermögen, Immobilien und gewachsene Strukturen geordnet übergeben werden müssen. Zahlreiche Kanzleien berichten von zunehmenden Anfragen zur Schenkungsteuer, zur vorweggenommenen Erbfolge und zu komplexen Holding oder Umstrukturierungskonzepten.

Gleichzeitig zieht das steuerliche Streitgeschäft wieder an: Nach dem pandemiebedingten Rückgang nehmen Betriebsprüfungen und finanzgerichtliche Verfahren zu. Einige Kanzleien wie beispielsweise Roser verstärken sich gezielt mit ehemaligen Finanzbeamten und Steuerfahndern und werden immer häufiger von anderen Steuerberatern hinzugezogen, wenn es um Einspruchs- und Klageverfahren oder Steuerstrafrecht geht. Auch regionale Besonderheiten spielen eine Rolle: In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen dominieren mittelständische Mandate; gleichzeitig sind prominente Einzelfälle – etwa fehlerhafte Betriebsabspaltungen oder grunderwerbsteuerliche Streitfragen – zunehmend komplex.

Die Digitalisierung wirkt als zusätzlicher Treiber der Veränderung. Automatisierung, ERechnung und KITools beschleunigen Buchhaltungsprozesse und verändern das Aufgabenprofil vieler Kanzleien. Einige Marktteilnehmer prognostizieren, dass klassische Deklarationsleistungen künftig weitgehend digitalisiert sein könnten, während andere die Gelegenheit nutzen, Mandanten stärker an digitale Systeme anzubinden und Beratungskapazitäten auszubauen.

Unterm Strich zeigt sich der Markt im Osten damit agiler und strategischer ausgerichtet als in den Vorjahren. Die Kanzleien reagieren auf Fachkräftemangel, Internationalisierung, technologische Sprünge und komplexere Mandatslagen.

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