Fondsverwaltung

Bankhaus Lampe verkauft Tochter mit Latham und Wiese Lukas

Autoren
  • JUVE

Der kanadische Asset-Manager Brookfield hat über seine Tochter Brookfield Renewable Europe Asset-Management-Tochter des Bielefelder Bankhauses Lampe gekauft. Die Fondssparte Lampe Equity Management verwaltet für die CEE Group fünf Fonds für institutionelle Investoren mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro.

Teilen Sie unseren Beitrag
Wiese_Götz
Wiese_Götz

CEE ist auf Investments in erneuerbaren Energien spezialisiert. Im Rahmen der Transaktion, die noch kartellrechtlich genehmigt werden muss, wechseln auch alle 40 Mitarbeiter in Hamburg zu Brookfield. Der Verkauf soll Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Das zum Oetker-Konzern gehörende Bankhaus Lampe bleibt auch weiterhin in den CEE Fonds investiert.

Berater Brookfield
Hogan Lovells (Frankfurt): Dr. Matthias Jaletzke (Federführung; Corporate), Dr. Martin Sura (Düsseldorf; Kartellrecht), Dr. Jörg Herwig (Corporate), Dr. Mathias Schönhaus (Düsseldorf; Steuerrecht); Associates: Simon Theis (Corporate), Jan Sparenberg (Düsseldorf; Kartellrecht) – aus dem Markt bekannt

Berater Bankhaus Lampe
Latham & Watkins (Hamburg): Dr. Henning Schneider (Federführung), Dr. Markus Krüger (Frankfurt; beide Corporate/M&A), Dr. Jana Dammann de Chapto (Kartellrecht); Associates: Otto von Gruben (Co-Federführung), Dr. Jan Feigen, Daniel Kreutzmann, Jennifer Kramar (München; alle Corporate/M&A)
Wiese Lukas (Hamburg): Prof. Dr. Götz Wiese, Dr. Philipp Lukas (beide Steuerrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Latham-Partner Schneider berät das Bankhaus Lampe bereits seit rund zehn Jahren laufend, unter anderem in der rechtlichen Strukturierung von US- und UK-Aktivitäten des Geldhauses aus der Oetker-Gruppe. Steuerrechtlich begleitete die Hamburger Steuerrechtsboutique Lukas Wiese die Transaktion, die das Latham-Team sehr gut kennt: Beide Namenspartner waren vor ihrer Selbstständigkeit lange Jahre in der US-Kanzlei tätig.

Hogan Lovells, die den Assetmanager Brookfield begleitete, setzt dagegen auf die eigenen Steuerkomeptenz: Der Düsseldorfer Mathias Schönhaus unterstützte das Team um den Frankfurter Corporate-Partner Jaletzke. Die Ursprünge für das Mandat liegen aber in Großbritannien: Der Londoner Corporate-Partner Steven Bryan hat Brookfield in der Vergangenheit schon bei diversen, zum Teil prominenten Transaktionen beraten. Beispielsweise begleitete die Kanzlei 2012 Brookfield Infrastructure beim milliardenschweren Kauf des brasilianischen Mautstraßenbetreibers OHL Brazil. Die deutsche Praxis war bislang noch nicht bei Transaktionen für Brookfield visibel.(Christine Albert)

Artikel teilen