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DPE erwirbt mit Pöllath Mehrheitsbeteiligung an Schweizer Berater AWK

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Deutsche Private Equity (DPE) hat sich 55 Prozent der Anteile an der Schweizer IT-Beratung AWK gesichert. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen der größten Deals der Schweizer Beraterbranche seit Jahren.

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Michael Best
Michael Best

AWK ist eigentümergeführt und mit aktuell 250 Mitarbeitern einer der größten IT-Berater in der Schweiz. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 52 Millionen Franken (rund 44 Millionen Euro). Bis 2025 will der IT-Dienstleister sowohl den Umsatz als auch die Mitarbeiterzahl verdoppeln. Zu den Kunden von AWK gehören unter anderem Migros, Novartis und die SBB.

Die Deutsche Private Equity ist eine unabhängige Beteiligungsgesellschaft, die vor allem in mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert und insgesamt 1,2 Milliarden Euro an Beteiligungen verwaltet. Durch die Akquisition erweitert die DPE ihr Angebot um die Bereiche Digitale Transformation sowie Cybersecurity.

Berater Deutsche Private Equity
P+P Pöllath + Partners (München): Dr. Michael Best, Gerald Herrmann; Associate: Dr. Anna Schiefelbein (alle Steuern)
Walder Wyss (Zürich): Florian Niedermann (Federführung; Corporate/M&A), Lukas Wyss (Banking/Finance), Maurus Winzap (Steuern), Ueli Sommer (Arbeitsrecht), Michael Isler (IP/IT), Daniel Zimmerli (Wettbewerbsrecht); Associates: Fabienne Anner, Michael Kündig, Alice Vorburger, Christoph Zaugg (alle Corporate/M&A), Julia Lehner (Banking/Finance), Mélanie Gmeiner-Giger (Arbeitsrecht), Manuel Bigler (IP/IT)

Berater AWK
Bär & Karrer (Zürich): Christoph Neeracher (Federführung), Luca Jagmetti (beide M&A), Susanne Schreiber (Steuern), Laura Widmer (Arbeitsrecht); Associates: Raphael Annasohn, Dr. Philippe Seiler, Raphael Egger (alle M&A), Cyrill Diefenbacher (Steuern)

Hintergrund: P+P Pöllath berät die Deutsche Private Equity regelmäßig bei Deals. So hatte ein Team um den Partner Best die Beteiligungsgesellschaft zuletzt unter anderem beim Kauf des Autozulieferers Fischer Surface Technologies steuerrechtlich beraten.

Die Züricher Kanzlei Walder Wyss hat die DPE umfassend rechtlich beraten. Über das Mandatsverhältnis ist jedoch nichts bekannt. Bär & Karrer-Partner Neeracher kam über eine Empfehlung aus dem Markt an das Mandat für AWK.

Die Akquisitionsfinanzierung wurde durch die UBS Switzerland AG (Agent), sowie die Migros Bank AG zur Verfügung gestellt. Die Banken wurden durch die Züricher Kanzlei Homburger rechtlich unterstützt. (Daniel Lehmann)

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