Drei Fragen am Rande

Rheinische Vielfalt, brasilianische Eindrücke und Perspektiven in Krisenzeiten

Birgit Faßbender (50) ist Steuerberaterin und Inhaberin der Kanzlei Faßbender in Mönchengladbach. Zuvor war sie Partnerin bei Greis & Brosent sowie Beiten Burkhardt.

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Stadt oder Land?
Am liebsten beides. Ich mag die Nähe zur Natur, die Ruhe und das Miteinander im persönlichen Wohnumfeld. Andererseits möchte ich die kurzen Wege und das Kultur- und Freizeitangebot der Stadt nicht missen. Hier im Rheinland gibt es erfreulicher Weise Möglichkeiten, beides miteinander zu verbinden.

Welches war Ihre bislang weiteste Fernreise?
Angeregt von meinen Eindrücken beim IFA-Kongress 2019 wollte ich Brasilien näher kennenlernen. Diesen Sommer habe ich Rio de Janeiro, die Wasserfälle in Foz do Iguazu, den Amazonas, Imbassai am Atlantik und die erste Hauptstadt Brasiliens, Salvadore de Bahia bereist und bin immer noch beeindruckt, wie groß und vielfältig das Land ist. Unbedingt eine Reise wert!    

Die Pandemie und die daraus resultierenden Homeoffice-Zeiten haben mich gelehrt, dass…
… ich hervorragend selbständig arbeiten kann. Einen Monat nach meinem Wechsel in eine andere Kanzlei begann die Homeoffice-Zeit und ich musste meinen Neustart mehr oder weniger vom Homeoffice aus organisieren. Ich habe dabei gemerkt, dass ich alle Voraussetzungen mitbringe, um erfolgreich selbstständig zu sein und mir Flexibilität und unternehmerische Freiheit wichtig sind. Ohne diese Erfahrung wäre mir der Schritt in die Selbstständigkeit schwerer gefallen, die Pandemie hat mir eine neue, erfolgreiche Perspektive eröffnet.

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