Weiterlesen mit
4 Wochen gratis testen
- Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
- Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
- Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
- Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly
Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo? Zum Login
JUVE STEUERMARKT: Frau Anzer, Frau Räbiger, wieso brauchen Steuerberatungsgesellschaften ein funktionierendes Controlling? Die Umsätze der Branche steigen doch Jahr für Jahr.
Christiane Räbiger: Ich fliege das mal von oben an. Generell braucht es ein Controlling, um die Strategie der Gesellschaft zu erfüllen. Um das Ganze zu steuern und zu operationalisieren. Ich sage immer: Man macht sich zunächst einen Plan und lässt dann das ,Ist‘ dagegen laufen. Grundlage für das Controlling ist die saubere Steuerung der Abweichung. Habe ich eine Abweichung identifiziert, sollte ich mich fragen: Welche Maßnahmen muss ich ergreifen, um wieder ,on track‘ zu sein. Und wem muss ich diese Aufgabe übertragen?
Martina Anzer: Für die Geschäftsführung oder Partnerschaft einer Kanzlei bzw. Steuerberatungsgesellschaft ist es wichtig zu erkennen: Wo findet die Wertschöpfung statt? Wo liegen unsere Margen? Und wo verbrennen wir Geld? Doch das erkennt man nur, wenn man weiß, wo die Deckungsbeiträge liegen. Sprich: Mit welchen Mandaten verdienen wir Geld? Dafür braucht es ein funktionierendes Controlling. Das ist wie in einem Industrieunternehmen. Und ein Unternehmen ohne Controlling ist wie ein Schiff ohne Kapitän.