Im Porträt

WTS – eine Erfolgsgeschichte mit Macken

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Im nächsten Jahr feiert WTS Firmen-Jubiläum: Ein Vierteljahrhundert existiert die Einheit dann. Was als Ausgliederung eines Teils der Siemens-Steuerfunktion begann, ist heute „Deutschland größte Steuerberatungsgesellschaft ohne Prüfung“, wie der Vorstandvorsitzende Fritz Esterer gerne betont. Tatsächlich gilt WTS nicht wenigen im Markt als Erfolgsmodell. Aushängeschild und prägende Figur dahinter ist ganz klar Esterer. Doch viele fragen sich: Ist der Erfolg auch dann noch gegeben, wenn Esterer bei WTS einmal das Ruder abgibt?

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Vielen im Markt gilt Jürgen Scholz (rechts) als der geeignete Nachfolger von Fritz Esterer. Ob er es wirklich wird, ist unklar. Esterer will sich mittelfristig operativ stärker zurücknehmen. "Die Überleitung in die nächste Generation wird reibungslos funktionieren", sagt er.

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Die Geschichte von WTS lässt sich auf verschiedene Art und Weise erzählen. Das Drehbuch zu einem Kurzfilm würde sich in etwa so lesen: Im Jahr 1999 als Ausgliederung der Steuerabteilung von Siemens gegründet, wächst die Steuerberatungsgesellschaft mit Stammsitz in München sowohl personell als auch finanziell schnell und stark. Angefangen mit 25 Mitarbeitenden und einem Umsatz von einer Million Euro ist WTS nach nicht einmal einem Vierteljahrhundert zu einem großen Mittelständler herangewachsen. Der Umsatz liegt anno 2023 bei rund 226 Millionen Euro, WTS beschäftigt an 13 Standorten in Deutschland gut 1.600 Mitarbeitende. Ende. Eine Erfolgsgeschichte durch und durch.

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