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Mit einem Interview im Handelsblatt Anfang Oktober fing alles an: Oppositionsführer Friedrich Merz forderte nichts Geringeres als die größte Unternehmensteuerreform in Deutschland seit Jahrzehnten: „Ich plädiere für die Schaffung einer echten Unternehmensteuer. Die Personengesellschaften müssen heraus aus der Einkommensteuer. Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Einkommensteuer für die unternehmerischen und gewerblichen Einkünfte gehen auf in einer einfachen und verständlichen Unternehmensbesteuerung.“ Merz sagte auch, welchen Steuersatz er sich vorstellt: „Wettbewerbsfähig sind wir mit etwa 25 Prozent. Und ich würde dann auch nicht gern zwischen Gewinnen unterscheiden, die ausgeschüttet werden, und denen, die im Unternehmen verbleiben. Bei den ausgeschütteten Gewinnen können die Anteilseigner die Vorbelastung dann auf ihre individuellen Steuern anrechnen lassen.“