Frauenförderung

“Es geht nur über strukturierte Förderung“

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Dieses Jahr lagen Weltfrauentag und Equal Pay Day erstmals in derselben Woche. Im Interview mit JUVE Steuermarkt erzählen Dr. Marion Frotscher, Partnerin bei Beiten Burkhardt in Hamburg und Dr. Christina Kasten, Counsel im Frankfurter Büro von SZA Schilling, Zutt & Anschütz, warum die niedrige Frauenquote in der Steuerberatung vor allem ein Problem von Kanzleistrukturen ist und inwiefern Gleichbehandlung mehr bedeutet als nur gleiches Geld.

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Mini-Me-Effekt: Führungskräfte bevorzugen denjenigen, der ihnen ähnlich ist. (Foto: Fedora / AdobeStock)

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In diesem Jahr sind Equal Pay Day (EPD) und Weltfrauentag mit dem 7. und 8. März direkt hintereinander gelegen. Der EPD hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter an den Jahresanfang geschoben – die Lücke scheint sich also zu schließen. Sehen Sie in diesem Doppelereignis einen Impuls für die Frage der Gleichberechtigung im Beruf?
Dr. Christina Kasten: Ich glaube, dass das schon ein Impuls sein sollte, dem Ganzen weiterhin viel Aufmerksamkeit zu widmen. Auch das diesjährige Datum des Equal Pay Days zeigt: Auch wenn es in die richtige Richtung geht, ist da noch viel Luft nach oben. Denn es sind immer noch über zwei Monate unbezahlter Arbeit, die fehlen, bis wir da sind, wo wir sein sollten.
Dr. Marion Frotscher: Ich denke, dass es ein guter Impuls sein kann. Ich hoffe aber auch, dass es nicht bei einem isolierten Impuls bleibt, sondern dass das Thema über das ganze Jahr angegangen wird. Die Verschiebung des Equal Pay Days über die Jahre zeigt schon, dass da viel Bewegung ist. Man geht in die richtige Richtung.

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