Schänzle war für PwC vor allem aus dem Frankfurter Büro tätig, pendelte in den vergangenen eineinhalb Jahren aber auch regelmäßig nach München. Der Grund: Nachdem Claus Jochimsen-von Gfug im Frühjahr 2016 von PwC zu DLA Piper gewechselt war, schloss Schänzle die Lücke vor Ort, die der langjährige Münchner Partner hinterlassen hatte. Interessant: Jochimsen wiederum kehrt bald wieder in die Welt der Big Four zurück. Zum Dezember wechselt der 48-Jährige von DLA zu Deloitte.
Schänzles Beratungsschwerpunkte liegen im nationalen sowie internationalen Unternehmens- und Konzernsteuerrecht. Vor allem aber hat sich Schänzle auf internationale Steuerstrukturierungen spezialisiert. Dabei berät er sowohl Konzerne als auch Familienunternehmen bei Transaktionen und Joint-Ventures.
So begleitete er zuletzt unter anderem den Energieversorger EnBW, als dieser das kanadische Unternehmen Enbridge als Co-Investor für das Windparkprojekt ‚Hohe See‘ an Bord holte. Weitere wichtige Mandanten von Schänzle bei PwC waren unter anderem Siemens und Boehringer Ingelheim.
Die Kanzleiwelt ist Schänzle gut bekannt, denn vor seiner Tätigkeit bei PwC war der Diplom-Kaufmann und Steuerberater rund drei Jahre lang Salary-Partner bei Flick Gocke in Frankfurt tätig, nachdem er zuvor auch schon für Linklaters gearbeitet hatte sowie in der Steuerabteilung von Siemens.
In der angesehenen Steuerrechtspraxis von Baker sind derzeit 21 Berufsträger tätig, davon 5 Partner. Bekannt ist sie insbesondere für ihre Beratung rund um Umsatzsteuern/Zölle sowie Verrechnungspreise und ihre Erfahrung in streitigen Steuerverfahren. Wichtigster Standort des Teams ist Frankfurt, daneben agiert die Praxis auch von Düsseldorf und München aus. Mit einem Berufsträger aus der Welt der Big Four hatte sich Baker zuletzt 2015 verstärkt, ebenfalls in Frankfurt. Dr. Stephan Behnes wechselte seinerzeit von KPMG, für die er 15 Jahre lang tätig war.