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Neo Kanzlei verstärkt sich in München

Die bayerische Neo Kanzlei übernimmt große Teile des Geschäfts der Monachia Treuhand und baut damit ihre Präsenz in München weiter aus. Ungewöhnlich: Die Mitarbeitenden von Monachia wechseln zu Neo, die Partner allerdings nicht.

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Sechs Mitarbeitende stoßen von der Münchner Monachia Treuhand zu Neo Kanzlei. Damit übernimmt Neo eigenen Angaben zufolge große Teile des Geschäfts von Monachia. Allerdings bleibt Monachia als solches bestehen, die Partner wechseln nicht. Der Grund: Dem Vernehmen nach werden sie einige zentrale Mandate noch aus der alten Struktur heraus betreuen. Die Übernahme der Mitarbeitenden durch Neo dürfte jedoch als vorgezogener Generationswechsel zu werten sein.

Monachia bietet neben Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung auch betriebswirtschaftliche Gutachten und Organisationsberatung an. Die Gesellschaft wurde 1991 gegründet und berät mittelständische Unternehmen, Unternehmerfamilien und Privatpersonen.

„Mit der Integration der Monachia Treuhand stärken wir gezielt unseren Standort in München und erweitern unser Team“, sagte Michael Kreitinger, Neo-Mitgründer und Executive Partner. Die Mandanten sollen künftig von einem erweiterten Expertennetzwerk und zusätzlichen fachlichen Spezialisierungen der Beratenden profitieren. Für die Mitarbeitenden wiederum eröffneten sich neue Perspektiven durch einen intensiveren fachlichen Austausch sowie zusätzliche Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Neo Kanzlei ist in den vergangenen Jahren stark expandiert und will ihre Präsenz in wirtschaftsstarken Regionen weiter ausbauen. In München hatte Neo bereits im vergangenen Herbst die MDP-Einheit Dr. Langenmayr & Partner übernommen. Diese firmiert seitdem als Neo Steuerberatungsgesellschaft München und wird nun auch die Mitarbeitenden der Monachia Treuhand aufnehmen.

Zum Jahreswechsel 2025 hatten sich zwei weitere Einheiten Neo angeschlossen: Müller Blum aus Fürth und CM Treuhand aus Regensburg. Alle Standorte sind mittlerweile auch gesellschaftsrechtlich unter einem Dach vereint. Aktuell ist Neo an zehn Standorten aktiv und beschäftigt etwa 200 Mitarbeitende.

Kredit statt Private Equity

Die Kanzlei setzt weiter auf anorganisches Wachstum durch Übernahmen. Um die weitere Expansion zu finanzieren, hat sich Neo allerdings bewusst gegen einen Private-Equity-Investor entschieden und stattdessen zuletzt eine Private-Debt-Finanzierung im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich abgeschlossen. Der Fokus liegt auf einer stärkeren regionalen Präsenz in Bayern, perspektivisch aber auch in Baden-Württemberg.

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