Nach fast zwei Jahren verlässt Weppner die Marburger Beteiligungsfirma Seveninvest Consulting und schließt sich zum Februar als Partner der Kanzlei Norton Rose Fulbright an. Das Single Family Office Seveninvest verwaltet das Vermögen der Familie Reinfried Pohl Junior. Davor war der Steuerberater und Rechtsanwalt rund 13 Jahre in unterschiedlichen Kanzleien tätig. Unter anderem arbeite er mehr als 8 Jahre bei Taylor Wessing und gut viereinhalb Jahre bei Eversheds Sutherland.
In seinen bisherigen Tätigkeiten beriet er vor allen in bei M&A-Transaktionen, Umstrukturierungen, Managementbeteiligungsprogrammen, Eigen- und Fremdkapitalbeschaffung sowie Investitionen. In Norton Rose sieht Weppner nun „eine ideale Plattform, um meine Mandanten bei komplexen nationalen und internationalen Fragestellungen zu unterstützen.“
Transaktionsstärke
Vor allem Transaktionen machen einen guten Teil der deutschen Steuerpraxis von Norton Rose Fulbright aus. Zuletzt beriet die Kanzlei vermehrt strategische Investoren in Bezug auf Infrastrukturprojekte. So begleitete sie etwa das mittlerweile insolvente Allgäuer Ladesäulen-Start-up Numbat 2023 beim Verkauf eines Portfolios von Schnellladestationen für Elektrofahrzeige an Patrizia.
Vor dem Zugang Weppners musste die Steuerpraxis der Kanzlei jedoch den Weggang ihres einzigen Partners hinnehmen. Im Oktober des vergangenen Jahres verlor sie den renommierten Steuerrechtler Tino Duttiné (50). Der Partner wechselte zur britischen Kanzlei Ashurst. Sein Beratungsfokus liegt auf projektorientierter Steuerplanung, Konzernsteueroptimierung und Transaktionssteuern. Weppner folgt auf Duttiné und ist aktuell der einzige Steuerpartner der Kanzlei.