Partnerschaft

NRW-Finanzhochschule kooperiert mit ukrainischer Steueruniversität

Nordrhein-Westfalen unterstützt die durch den russischen Angriffskrieg weitgehend zerstörte staatliche Steueruniversität der Ukraine bei der Ausbildung von Steuer-Fachleuten. Die Hochschule für Finanzen (HSF) und die Universität unterzeichneten am Freitag im Schloss Nordkirchen bei Münster eine Kooperationsvereinbarung.

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Gemeinsam für einen schnellen EU-Beitritt: Deutschland unterstützt die Ausbildung ukrainischer Steuerfachleute.

Die Partnerschaft könne der ukrainischen Finanzverwaltung dabei helfen, steuerpolitische EU-Standards zu implementieren und so einen raschen Beitritt zur Europäischen Union zu fördern, teilte NRW-Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) mit. „Für unsere Studierenden und Lehrenden ist es wichtig, endlich aus dem akuten Krisenmodus herauszukommen und nach vorn zu schauen“, sagte der Direktor der Steueruniversität Dmytro Serebrianskyi.

In der Hochschule im Kiewer Vorort Irpin wird zentral der Nachwuchs für die gesamte Steuerverwaltung der Ukraine ausgebildet. Sie wurde durch russische Angriffe fast vollständig zerstört. Eine große Zahl der Lehrkräfte und Studierenden flüchtete ins Ausland. Die Kurse laufen trotzdem online weiter.

Künftig will die NRW-Finanzhochschule unter anderem gemeinsame Seminare zu internationalen steuerrechtlichen Themen abhalten. Bis zu 600 Studierende aus der Ukraine sollen dafür zugeschaltet werden. Experten beraten dabei, wie neue Vorlesungen und Module auf die Bedürfnisse der angehenden ukrainischen Steuerfachleute maßgeschneidert werden können.

(dpa) 

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