Loch verstärkt Anfang Mai das Frankfurter Team von WTS. Der Diplom-Kaufmann ist seit anderthalb Jahren Co-Leiter der Einheit Indirect Tax Process & Technology bei PwC. Er soll das Umsatzsteuerteam bei WTS mit einem SAP-Schwerpunkt ergänzen.
Loch ist der aktuellste von einer Reihe von Zugängen im Bereich Umsatzsteuern. So hat im April Falko Weber die Einheit im Hamburger Büro verstärkt. Der 40-Jährige war davor sieben Jahre lang Manager und Prokurist bei PwC. Bereits seit Anfang März ist überdies Christof Braun (41) Teil des Umsatzsteuerteams im Frankfurter Büro bei WTS. Er kommt von dem Gabelstaplerhersteller Kion, wo er zuletzt als Tax Manager verantwortlich zeichnete. Braun war zuvor für Deloitte und Clifford Chance tätig. Sowohl Weber als auch Braun werden sich bei WTS vor allem um Gutachten bei klassischen Corporate-Mandaten kümmern.
Die Service Line Umsatzsteuer um den Leiter Jürgen Scholz beschäftigt mittlerweile 65 Personen, darunter rund 45 Berufsträger. „Wachstumstreiber ist insbesondere der Ausbau des Geschäftes mit Unternehmen aus dem Bereich Financial Services, der Immobilienwirtschaft sowie das Thema Steuer-IKS“, sagte Scholz. Im Bereich Umsatzsteuer sind dem Vernehmen nach die IVG, die Immobilengesellschaft CA Immo, der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius und der Technologiekonzern Toshiba wichtige Mandanten von WTS.
Zugänge auch in der Zollberatung
Auch die zwei neuen Senior Manager, die Anfang des Jahres in der Zollberatung bei WTS angeheuert hatten, haben eine Vergangenheit bei einer Big-Four-Beratung. Markus Wieners (48) und Alexandra Klein (44) waren zuvor bei KPMG tätig. Wieners hat im Januar in Düsseldorf und Klein in München bei WTS angefangen. Erst im Oktober vergangenen Jahres hatte KPMG ihren ehemaligen Chef-Zollberater Kay Masorsky an WTS verloren. Der Diplom-Finanzwirt leitete sieben Jahre lang die europaweite Zollberatung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Das Zoll-Team bei WTS umfasst nun neun Berufsträger.
„Die EU-Audit Reform, nach der der aktuelle Wirtschaftsprüfer nur noch sehr eingeschränkte Zollberatungsleistungen anbieten darf, sorgt für Wachstum in der Zollberatung“, sagte Scholz. Da WTS bewusst auf Jahresabschlussprüfungen verzichte, könne die Gesellschaft hier unabhängig und uneingeschränkt beraten.
WTS ist an acht Standorten mit mehr als 650 Mitarbeitern hauptsächlich für große Unternehmen tätig. Neben Siemens gehören die VW-Tochter MAN sowie der Energiekonzern E.on und dessen Abspaltung Uniper zu den wichtigsten Mandanten. Anfang 2014 lagerte die Bank Sal.Oppenheim zudem ihre Steuerabteilung auf das WTS-Büro in Köln aus.