Bei der Immobilie handelt es sich um ein Gebäude mit Einzelhandels- und Büroflächen. Die vermietbare Fläche umfasst 16.000 Quadratmeter. Das Objekt ist vollständig an Mieter mit langfristigen Verträgen vermietet. Mit der Hauptmieterin, der Sparkasse, besteht ein Vertrag über 25 Jahre.
LaSalle hat die Immobilie nach eigenen Angaben für Neukunden gekauft und dadurch Kontakte zu öffentlichen Pensionsfonds und Stiftungen in Deutschland geknüpft. LaSalle gab an, solche Club-Deals in Zukunft häufiger abschließen zu wollen, da sich diese Form der Transaktion für langfristig geplante Investments im Laufe der vergangenen Monate etabliert habe.
Berater LaSalle
Mayer Brown (Frankfurt): Dr. Fabian Hartwich, Dr. Philipp Schaefer, Andreas Hilfrich (alle Immobilienrecht), Volker Junge, Susan Günther (beide Steuerrecht); Asscoiates: Anja Giesen, Benjamin Schulz (beide Immobilienrecht)
GSK Stockmann (München): Robert Kramer (Investmentrecht, Gesellschaftsrecht), Dr. Petra Eckl (Investmentsteuerrecht; Frankfurt); Asscoiate: Verena Bosch (Investmentrecht, Gesellschaftsrecht)
Berater Sparkasse Köln-Bonn
Thau & Freitag (Köln): Dr. Manfred Thau (Immobilienrecht) – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Mayer Brown und LaSalle arbeiteten erstmals zusammen. Der Frankfurter Partner Hartwich kam über eine Empfehlung ins Mandat. Er war Anfang 2017 von Berwin Leighton Paisner zu Mayer Brown gewechselt und baut die immobilienrechtliche Beratung seitdem kontinuierlich aus. Steuerliche Aspekte des Ankaufs klärten die Counsel Günther und Partner Junge, der Anfang 2016 von King & Wood Mallesons zur US-Kanzlei wechselte.
Im Zuge der Bonner Transaktion legte LaSalle erstmals einen geschlossenen Spezial-AIF auf. Dabei vertraute der Investmentmanager auf die Kanzlei GSK, die er regelmäßig bei Fondsstrukturierungen mandatiert. Die GSK-Steuerrechtlerin Eckl ist nicht nur für Strukturierungsarbeit und Transaktionsbegleitung bekannt, sondern auch für komplexe steuerliche Prozessmandate.
Der Kölner Anwalt Thau unterhält, Marktinformationen zufolge, gute Kontakte zur Sparkasse Köln-Bonn und hat diese in der Vergangenheit bereits häufiger beraten.
Beurkundet hat den Deal – JUVE-Informationen zufolge – der Kölner Notar Dr. Klaus Piehler vom Notariat Schmitz & Piehler. Er hat inzwischen, ebenso wie sein Kompagnon Dr. Erich Schmitz, die Altersgrenze von 70 Jahren erreicht und das Notariat zum Jahreswechsel an die Amtsnachfolger Dr. Benedikt Schmitz und Dr. Stefan Heinze übergeben.