Best of JUVE Steuermarkt

„Der Staat wird die Steuer als Quelle sicher stärker nutzen“

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Vor fünf Jahren war Christian Kaeser die Person, die das Cover der ersten offiziellen Ausgabe des JUVE Steuermarkt zierte. Gemeinsam mit dem Siemens-Steuerchef werfen wir einen Blick zurück auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre – und einen Blick nach vorne auf die kommenden. Manches kam anders, als Kaeser dachte. Und manches hat ihn offenbar auch ganz schön Nerven gekostet – und wird es auch in Zukunft.

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Hätte Christian Kaeser (rechts) von Siemens eine Zeitmaschine, würde er seinem fünf Jahre jüngeren Ich (links) raten, vor allem während der Pandemie noch stärker nach innen zu kommunizieren. Ansonsten haben den Chef der hierzulande größten Steuerfunktion in den vergangenen Jahren etliche Themen bewegt: unter anderem die Digitalisierung sowie diverse politische Maßnahmen (Foto: JUVE Verlag / D. Schaefer)

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JUVE Steuermarkt: Vor ziemlich genau fünf Jahren sagten Sie in der ersten Ausgabe des JUVE Steuermarkt, in der es um Künstliche Intelligenz ging: „Wir wollen, dass sich unsere Mitarbeiter auf wichtige und spannende Fragen konzentrieren können.“ Den Alltagskram solle der Computer machen. Gibt es nun keine Mitarbeiter mehr, denen langweilig ist?
Prof. Dr. Christian Kaeser:
Es gibt nach wie vor die repetitiven und eher langweiligen Tätigkeiten, die auch Menschen in der Steuerfunktion übernehmen. Wir sind mit einer großen Vision an den Start gegangen und die verfolgen wir auch weiter – mit dem Ziel, möglichst viele Aufgaben zu digitalisieren. Aber es dauert.

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