Hella Schmidt-Naschke im Gespräch

Deutsche Bahn-Steuerchefin: „Der Compliance-Aufwand ärgert mich“

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Die Deutsche Bahn steht vor gewaltigen Herausforderungen. Auch wenn Steuerchefin Dr. Hella Schmidt-Naschke nicht unmittelbar vom Tagesgeschäft betroffen ist, gilt dies auch für ihre Abteilung. Ein Gespräch über die Besonderheit der Deutschen Bahn als Unternehmen, schlechte Kommunikation der Finanzbehörden und darüber, wieso die Digitalisierung nicht weniger, sondern mehr Arbeit verursacht.

Teilen Sie unseren Beitrag
Die Konzernzentrale der Deutschen Bahn in Berlin.

Weiterlesen mit Juve Plus

4 Wochen gratis testen

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

JUVE Steuermarkt: Die Deutsche Bahn stand zuletzt immer wieder massiv in der Kritik – unter anderem wegen Verspätungen, dem maroden Schienennetz und schlechter Kundenkommunikation. Inwiefern sind Sie in der Steuerfunktion davon betroffen?
Hella Schmidt-Naschke: Von der Kritik an sich sind wir nicht unmittelbar betroffen, da wir ja als Steuerabteilung nicht unmittelbar Einfluss auf unsere Unternehmensperformance gegenüber dem Kunden haben. Die Arbeit bei der Deutschen Bahn ist trotzdem speziell. Zwar sind die steuerlichen Gesetze für Unternehmen unserer Größe alle gleich. Trotzdem ist die Vielfalt an Themen, mit denen wir es zu tun haben, beeindruckend. Wir befördern Menschen ja nicht nur mit dem Fernverkehr. Wir sind auch verantwortlich für die Schieneninfrastruktur, betreiben Regionalzüge, S-Bahnen und ganze Busunternehmen. Mit DB Schenker haben wir einen großen Logistikdienstleister und mit DB Arriva auch ein britisches Unternehmen im Portfolio. Da ergeben sich natürlich viele steuerrechtliche Fragen und Herausforderungen. Zudem kommen noch Besonderheiten bei Finanzierungen hinzu, weil sich zum einen die öffentliche Hand an der Finanzierung der Infrastruktur beteiligt und wir zum anderen Gelder am Kapitalmarkt aufnehmen.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de