Wie haben Sie Ihren Weg ins Steuerrecht gefunden?
In meiner Jugend hätte ich es mir nicht träumen lassen, später mal als Steuerberater zu arbeiten. Im Rahmen meines BWL-Studiums an der LMU hatte ich dann aber einen Aha-Moment, für den maßgeblich Prof. Manuel Theisen verantwortlich war. Er konnte mich in seinen Vorlesungen für die Materie begeistern. Insbesondere die Komplexität und die doch klaren Strukturen des Steuerrechts haben mich fasziniert. Am Ende meines Studiums hat mir Prof. Theisen auch noch die Tür zu meiner heutigen Kanzlei geöffnet, wofür ich ihm sehr dankbar bin.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit, um Energie für den Berufsalltag zu tanken?
Soweit es meine Zeit erlaubt, findet man mich an der Isar beim Fischen. Ich mag es, draußen an der frischen Luft und in der Natur zu sein, da ist es auch nicht weiter schlimm, wenn die Sonne mal nicht scheint – die Fische beißen dann eh meist besser. Beim Fischen kann ich mich völlig auf die Sache konzentrieren und kann voll abschalten. Und wenn es gut läuft, gibt es im Anschluss auch noch frische Forellen zum Essen.
Gibt es ein bestimmtes digitales Tool, das für Sie unverzichtbar geworden ist?
Grundsätzlich bin ich immer neugierig auf neue Tools und Technologien. Auch wenn die Arbeit mit der KI zu Beginn Einarbeitung erfordert: Der plAIground ist mittlerweile nicht mehr aus meinem beruflichen Alltag wegzudenken. Dabei setze ich ihn gezielt zur Optimierung von Routinetätigkeiten in meiner täglichen Arbeit ein. So nutze ich z. B. den Grammatik-Fixer oder die Funktion zur Zusammenfassung von Dokumenten häufig. Daneben haben sich die fachlichen Bots, etwa im Bereich Verrechnungspreise, als verlässliche Unterstützung etabliert.