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Was hatten sie sich gefreut! Endlich keine Konflikte mehr! Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein Großteil der deutschen Partner von Ernst & Young (EY), allen voran aus der Steuerberatung, der globalen Aufspaltung der Big-Four-Gesellschaft mehr als positiv gegenüberstand. Eine Trennung von Beratung und Wirtschaftsprüfung ist aus ihrer Sicht längst überfällig. Zumal die Konflikte ja nicht nur auftreten, wenn ein deutscher Steuerberater sein Mandat abgeben muss, wenn EY Deutschland ein Prüfungsmandat gewinnt. Auch internationale Prüfungsmandate können Beraterinnen und Beratern hierzulande – oder eben auch anderswo – einen Strich durch die Rechnung machen, wenn es sich bei der potenziellen Mandantin etwa um eine Tochter des zu prüfenden Unternehmens handelt. Dann macht ausgerechnet die US-amerikanische Landesgesellschaft den Plänen der EY-Spitze einen Strich durch die Rechnung. Die Trennung von Prüfung und Beratung ist zumindest vorerst geplatzt. Und all das – wie man hört – wegen gerade mal etwas mehr als einer Handvoll Entscheider aus Übersee.