Steueroptimierung & ESG

Aggressive Steuergestaltung lebt von der Fiktion einer steueroptimierten Parallelwelt

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Nicht erst seit der ZDF-Reportage „Die geheime Welt der Superreichen“ ist der Begriff der ‚aggressiven Steuergestaltung‘ in aller Munde. Bereits der Cum-Ex-Skandal bereitete den Boden für das Gefühl, dass die Kombination von viel Geld und dem richtigen Berater nahezu alles möglich macht – auch jenseits dessen, was man als legitim und steuerlich gerecht ansieht. JUVE Steuermarkt geht daher in einer kleinen Interviewreihe der Frage nach, was es mit dem Begriff ‚aggressive Steuergestaltung‘ eigentlich auf sich hat. Den Anfang macht der steuerliche Nachfolge- und Private-Clients-Berater Dr. Iring Christopeit, Partner der Münchner Kanzlei Peters Schönberger & Partner. PSP sieht dieses Thema zugleich als wesentlichen Teil einer gelebten ESG- und Nachhaltigkeitsstrategie. Im Interview wird eins deutlich: Viele aggressive Steuergestaltungsmodelle beruhen mehr auf einer virtuell gewollten Fiktion als auf einem tatsächlich gelebten Sachverhalt.

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JUVE Steuermarkt: Wir haben über Ihre Initiative eines Selbstchecks in Sachen CSRD und ESG berichtet, die Sie mit Unterstützung der Nachhaltigkeitsberatung sustainable angehen. Dabei kam zur Sprache, dass gerade Emissions- und Umweltthemen bei einer Steuerberatung eher weniger von Relevanz sind. Sie betreiben schließlich keine Kohlekraftwerke oder etwas Ähnliches – vielleicht einen Smoker im Rahmen der Kantine, aber das wäre dann auch schon alles…
Iring Christopeit: … (lachend) eine interessante Anregung!

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