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BZSt-Präsidentin: „Wir sind davon abhängig, welche Aufgaben der Gesetzgeber für uns vorsieht“

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mit Hauptsitz in Bonn hat seit etwa drei Monaten eine neue Präsidentin: Brigitte Vossebürger folgte im Herbst auf Maren Kohlrust-Schulz. Das BZSt übernimmt steuerliche Aufgaben des Bundes, unter anderem im Rahmen der Betriebsprüfung und der Umsatzsteuer. JUVE Steuermarkt sprach mit Frau Vossebürger über wichtige Projekte für ihre Amtszeit. Lesen Sie hier den ersten Teil des Interviews.

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JUVE Steuermarkt: Frau Vossebürger, im November haben Sie das Amt als Präsidentin des BZSt angetreten. Was sind die Vorhaben für Ihre Amtszeit?
Brigitte Vossebürger: Ich werde einiges aus der Amtszeit meiner Vorgängerin fortführen, beispielsweise die Digitalisierung. Die digitale Transformation des ganzen Hauses ist ein zentrales Thema. Wir müssen Fachverfahren und neue Aufgaben, die wir bekommen, digitalisiert umsetzen. Manche technisch überholten Fachverfahren aus der Vergangenheit müssen wir erneuern. Grundlage ist unsere Digitalagenda 2025, derzeit entwickeln wir die Vision für 2030. Mit der Vision wollen wir für unser Haus transparent machen: Was wollen wir? Worauf legen wir die Schwerpunkte? Wie nehmen wir die Beschäftigten mit? Das ist auch ein Thema des Change Management. Die Digitalisierung wird ein Dauerthema bleiben. Allerdings steht sie unter dem Haushaltsvorbehalt. Klar ist, man braucht Haushaltsmittel und Fachkräfte für die Umsetzung dieser Vorhaben – all das ist natürlich nur begrenzt vorhanden. 

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