Cum-Cum-Transaktionen

Finanzminister zieht die Daumenschrauben an

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  • JUVE

Das Bundesfinanzministerium (BMF) geht nun zielgerichtet vor, um sich mutmaßlich milliardenschwere Steuereinnahmen, die ihm über Jahre durch sogenannte Cum-Cum-Geschäfte entgangen sind, nachträglich zu sichern. Deshalb weist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in einem JUVE vorliegenden Schreiben die Finanzämter an, bestimmte Transaktionen nochmals genauer anzuschauen.

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Es geht darum, Wertpapiertransaktionen rund um die Dividendenstichtage bis Ende 2015 darauf zu überprüfen, ob ausländische Anleger mithilfe deutscher Finanzinstitute durch kurzzeitige Ver- und Rückkäufe von Wertpapieren die fällige Kapitalertragsteuer umgangen haben. In dem Fall drohen den beteiligten Banken und Anlegern nun teils hohe Nachzahlungen. Unter den Banken, die dies am stärksten betrifft, ist unter anderem die Commerzbank. Experten schätzen, dass es alleine für die Commerzbank um Hunderte Millionen Euro geht.

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