Cum-Ex-Deals

Justiz verschärft den Kampf gegen Drahtzieher

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  • JUVE

Mit hoch komplizierten Aktiendeals haben Banker und Broker den Staat jahrelang um Steuern in Milliardenhöhe geprellt. Die Justiz kommt immer mehr Fällen auf die Spur und will die Beteiligten zur Kasse bitten. Dazu wurde auch die Zahl der Ermittler aufgestockt. Für den Staat geht es um 499 Verdachtsfälle mit einem Volumen von 5,5 Milliarden Euro.

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Die Justiz verschärft den Kampf gegen Drahtzieher der milliardenschweren Cum-Ex-Steuerdeals. So stieg allein die Zahl der bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Köln anhängigen Verfahren auf 56 Komplexe mit rund 400 Beschuldigten. Das teilten die zuständigen Oberstaatsanwälte Joachim Roth und Torsten Elschenbroich am Dienstag in Düsseldorf mit. Das NRW-Justizministerium verdoppelte die Zahl der Stellen für die Bearbeitung der Verfahren von fünf auf zehn. Die Ermittlungen in dem hoch komplizierten Verwirrspiel mit mehrfachen Steuererstattungen auf Aktiengeschäfte seien „für alle das absolute Hochreck und noch ein Stückchen höher“, sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU).

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