Juve Plus Next-Six-Umsätze

Forvis Mazars steigert Steuerumsatz auf 142 Millionen Euro

Forvis Mazars hat im vergangenen Geschäftsjahr hierzulande einen Gesamtumsatz von 372 Millionen Euro erwirtschaftet und damit zum siebten Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum erreicht. Tax & Accounting entwickelte sich solide, Wachstumstreiber waren andere Bereiche.

Teilen Sie unseren Beitrag

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft steigerte ihren Gesamtumsatz um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (334,5 Millionen Euro). Im Fünfjahresvergleich zeigt sich die Dynamik besonders deutlich: Forvis Mazars hat seine wirtschaftliche Schlagkraft in diesem Zeitraum verdoppelt. Das weltweite Netzwerk Forvis Mazars Global verzeichnete ebenfalls ein Wachstum von elf Prozent bei einem Umsatz von 5,7 Milliarden US-Dollar.

Steuerberatung wächst moderat

Im Bereich Tax & Accounting verzeichnete Forvis Mazars ein moderates Wachstum auf 142 Millionen Euro (Vorjahr: 133,1 Millionen Euro). Dies entspricht einem Plus von 6,7 Prozent. Das verlangsamte Wachstum dürfte auch dem anspruchsvollen Marktumfeld geschuldet sein. Forvis Mazars setzt im Steuerbereich verstärkt auf Digitalisierung und interdisziplinäre Ansätze, um steuerliche Prozesse effizienter zu gestalten. Die Verzahnung von steuerrechtlicher Expertise mit Technologie- und Datenkompetenz soll künftig stärker zum Tragen kommen. Zudem integriert die Gesellschaft KI-gestützte Tools in ihr Wissensmanagement und nutzt die kollaborative KI-Plattform Legora für juristische Arbeit.

Über die neue Einheit Tax Transformation & Technology verzahnt die Gesellschaft steuerrechtliches Know-how mit Prozess-, Technologie- und Datenkompetenz und bietet Mandanten vermehrt ganzheitliche Beratung, vor allem im engeren Schulterschluss mit dem Consulting.

Audit und Consulting sind Wachstumstreiber

Deutlich dynamischer entwickelte sich erneut die Wirtschaftsprüfung. Der Bereich Audit legte um 13 Prozent auf 138 Millionen Euro zu (Vorjahr: 122 Millionen Euro). Ein Grund: Erstmals flossen die Honorare für die Prüfung von UBS Europe und Morgan Stanley in die Zahlen ein. Mit der Europäischen Zentralbank und der fusionierten Barmenia Gothaer kamen weitere Mandate im Sektor Banken und Versicherungen hinzu. Die Anzahl der geprüften Unternehmen von öffentlichem Interesse stieg der Gesellschaft zufolge auf deutlich über 70.

In puncto Consulting und Advisory konnte die Next-Six-Gesellschaft zusammengenommen das stärkste Wachstum verzeichnen – wenngleich sie hier von einem deutlich niedrigeren Niveau kommt. Forvis Mazars trennt die Bereiche Consulting und Financial Advisory buchhalterisch. Kumuliert ergab sich ein Wachstum von gut 23 Prozent, wobei Consulting von 32,3 Millionen Euro auf 42 Millionen Euro wuchs (plus 30 Prozent), Financial Advisory legte von 14,7 Millionen Euro auf 16 Millionen Euro zu (plus 9 Prozent).

Forvis Mazars betont, dass sich die Mandantenbedarfe durch Globalisierung und künstliche Intelligenz verändern und dienstleistungsübergreifende Lösungskompetenz erfordern. Als global integrierte Partnerschaft mit umfassendem Serviceangebot will sich die Gesellschaft hier positionieren – auch wenn das Steuergeschäft derzeit nicht mehr die Wachstumsraten früherer Jahre erreicht. Gleichzeitig bleibt der Bereich Tax in absoluten Zahlen gesehen die größte Service Line – noch vor der Wirtschaftsprüfung.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de

Lesen sie mehr zum Thema