Nachfolgeberatung

Im Gefangenendilemma

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Der demografische Wandel ist bei Deutschlands Unternehmerfamilien angekommen: Zahlreiche Familienunternehmen und -vermögen stehen vor dem Übergang in die nächste Generation – eine Generation, die aber nicht nur in Sachen Klima und Arbeit einen eigenen Kopf hat. Wie gehen Deutschlands steuerliche Beratungshäuser mit dem Spagat um, wenn Senior und Junior nicht das Gleiche wollen, und wie stellen sie sicher, dass ihnen mit der neuen Generation nicht neue Wettbewerber den Rang ablaufen? Einige Kanzleien haben interessante Lösungen dafür gefunden.

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Gemeinsam im Gefangenendilemma des Generationenwechsels: Berater und Mandanten

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Die Zahlen beeindrucken: 190.000 Unternehmen sollen von 2022 bis 2026 zur Übergabe anstehen, ermittelte das Institut für Mittelstandsforschung in Bonn vor knapp einem Jahr, 1.200 davon mit einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro und mehr. Es geht also um viel Geld und viel Familie. Wie geht man als steuerlicher Berater damit um? Welche Seite vertritt man: die des Patriarchen oder die des Sprösslings? Deutschlands steuerliche Berater haben sehr unterschiedliche Wege im Umgang damit gefunden. Einig sind sich die Beratenden aber in einem: Berater, Senior und Junior befinden sich in einem gemeinsamen Gefangenendilemma. Nur wenn der Generationswechsel vertrauensvoll gelingt, lässt sich für alle Seiten das Beste herausholen. Das ist aber gar nicht so leicht zu bewerkstelligen.

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