Grundsteuerreform 2022

Viele NRW-Kommunen erhöhten 2022 Grundsteuer

Über die sogenannten Hebesätze können die Kommunen die Höhe der Einnahmen aus der Grundsteuer bestimmen. Nicht wenige Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen hoben die Sätze im vergangenen Jahr an.

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Jede vierte Kommune in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr den sogenannten Hebesatz für die Grundsteuer B erhöht und damit mehr Geld von Immobilienbesitzern verlangt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Auswertung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hervor. Demnach erhöhten 26 Prozent aller 396 Städte und Gemeinden den Faktor, mit dem die genaue Grundsteuerhöhe ermittelt wird. „Deutschlandweit erhöhte zuletzt jede achte Kommune ihren Grundsteuer-B-Hebesatz“, hieß es. Als Hauptgründe für Anhebungen sehen EY-Experten eine schlechte Finanzsituation vieler Kommunen sowie Kostensteigerungen, die weitergegeben würden.

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