Im Gespräch mit Ulrich Ackermann

KPMG-Steuerchef: „Wir haben gelernt, nicht alles selbst machen zu müssen“

Autor/en
  • Daniel Lehmann

Seit gut einem Jahr ist Ulrich Ackermann bei KPMG nun für den Bereich Steuern zuständig. Er ist zufrieden mit dem, was ihm sein Vorgänger Marko Gründig hinterlassen hat. Änderungsbedarf sieht Ackermann trotzdem. Ein Gespräch über stärkere Mandantenfokussierung, die Kooperation mit Microsoft sowie vergebliche Lobbybemühungen.

Teilen Sie unseren Beitrag
Zur Person: Ulrich Ackermann feiert 2023 sein 25-jähriges Firmen-Jubiläum bei KPMG. In der Tat hat der 51-Jährige aber bereits vor fast 30 Jahren in der Big Four sein berufliches Zuhause gefunden, wenn man Praktika und freie Mitarbeit mitzählt. Gut zehn Jahre lang war er Regionalvorstand für die Region Südwest. Seit Oktober 2022 ist Ackermann Bereichsvorstand Tax sowie in Personalunion weiterhin Leiter des geschäftsbereichsübergreifenden Sektors Industrial Manufacturing.

Weiterlesen mit Juve Plus

4 Wochen gratis testen

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

JUVE Steuermarkt: Herr Ackermann, in Bezug auf den Steuerumsatz ist KPMG in Deutschland nach wie vor die Nummer Drei – Ernst & Young (zuletzt +5,9 Prozent) und PricewaterhouseCoopers (zuletzt +2 Prozent) eilen immer weiter davon. Sie sind zuletzt am schwächsten gewachsen (+1,7 Prozent). Wie wollen Sie das ändern?
Ulrich Ackermann:
Wir wollen der attraktivste Steuerberater unter den Big Four werden, was nicht unbedingt und zwangläufig mit der Größe einhergeht. Attraktiv für unsere Mitarbeitenden, für Bewerber und natürlich auch für unsere Mandanten. Dass damit auch ein Größenzuwachs einhergehen sollte, ist klar. Warten Sie dieses Geschäftsjahr ab. Ich bin mir sicher, dass die Zahlen dann wieder passen.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de