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GloBE, MinStG und MNE: Diese Abkürzungen dürften derzeit in den Köpfen vieler Steuerchefs großer Unternehmen herumschwirren. GloBE steht für die Global Anti Base-Erosion Rules von OECD und G20, auch Pillar II genannt. Hinter dem MinStG verbirgt sich das Mindeststeuergesetz, wiederum kurz für: Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung in Unternehmensgruppen, das Pillar II in deutsches Recht umsetzt. Und MNE sind ‚Multinational Entities‘, die ab einer gewissen Umsatzschwelle unter das Pillar-II-Regime fallen. Laut dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) sollen in Deutschland zwischen 400 und 600 Konzerne betroffen sein. Diese sind fieberhaft damit beschäftigt sind, Daten zu sammeln, Strukturen zu schaffen und Tools zu füttern, um den GloBE-Regelungen gerecht zu werden – oftmals unterstützt von Beratungsgesellschaften.