Interview

„Klarheit und Verlässlichkeit gehören zur Kommunikationsstrategie“

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Ernst & Young (EY) hat sich mit der abgesagten Abspaltung von Tax und Audit an ein Großprojekt gewagt, das richtig kommuniziert werden will. Wie sind Ankündigung und Abkündigung des Everest-Projekts aus PR-Sicht zu sehen? JUVE Steuermarkt sprach mit PR-Profi Martin Wohlrabe, Geschäftsführer der auf die Rechtsbranche spezialisierten Berliner PR-Agentur Consilium.

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Martin Wohlrabe und seine Berliner Agentur Consilium arbeiten als Kommunikationsfeuerwehr für die Branche.

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JUVE Steuermarkt: Herr Wohlrabe, wie können Beratungsgesellschaften wie EY ein solches Mammutprojekt wie die nun vorerst gescheiterte Abspaltung kommunizieren?
Martin Wohlrabe:
Zur Kommunikationsstrategie gehören aus meiner Sicht vor allem Klarheit und Verlässlichkeit. Wenn Mandanten zu uns kommen und ein Change-Projekt durchführen wollen, sage ich immer, dass es wichtig ist, sich eine flexible, aber auch umfassende Strategie in der Kommunikation zurecht zu legen – verschiedenste Szenarien müssen antizipiert und abgewogen werden. Man sollte sich kommunikativ darauf vorbereiten, dass ein solches Projekt auch immer scheitern kann. Und gerade auch dann bleibt eine gute fortlaufende Kommunikation wichtig, um Kunden, Mitarbeiter sowie die Öffentlichkeit abzuholen.

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