Mandate

  Juve Plus Onlineapotheken

Die Schweizer Apothekengruppe Zur Rose kauft die Versand- und Diabetes-Aktivitäten der deutschen Apotal-Gruppe. Damit expandiert sie weiter in Deutschland und ergänzt das Geschäft ihrer marktführenden Tochter DocMorris. Finanzieren will Zur Rose den Kauf mithilfe vorhandener Barmittel sowie der Ausgabe von Aktien. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

  Juve Plus Mobility Startup

Volkswagen Financial Services hat alle Anteile des Hamburger Mobility Startup Voya übernommen und erweitert damit ihr digitales Mobilitätsangebot. Mit der Business-Travel-Management-Plattform können Kunden online Flüge, Züge, Mietwagen und Hotels buchen. Der Buchungsprozess wird durch Machine Learning unterstützt. Außerdem kann die Plattform als White-Label-Lösung von Unternehmen der Reise- und Mobilitätsbranche genutzt werden. Neben Hamburg verfügt Voya auch über ein Büro in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

  Juve Plus Großes Immobilienportfolio

Die Investmentgesellschaft x+bricks hat 120 Einzelhandelsobjekte erworben, die in ganz Deutschland liegen. Verkäufer ist der Immobilienkonzern TLG, an den x+bricks knapp 500 Millionen Euro zahlte. Das Unternehmen sorgte erst im Februar für Aufsehen, als sie gemeinsam mit der russischen SCP Group die Supermarktkette Real kaufte.

  Juve Plus Aluminium

Der chinesische Mengtai-Konzern übernimmt die apt Group, Hersteller von Aluminiumteilen mit Stammsitz in Monheim am Rhein. Verkäufer sind die GP Holding, das Family Office des Finanzinvestors Guido Pühse, der ehemalige Geschäftsführer Frans Kurvers sowie ein weiterer Minderheitsgesellschafter. Die Gruppe erwirtschaftete 2019 rund 250 Millionen Euro Umsatz. Der Transaktion ging ein Bieterverfahren voraus. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  Juve Plus Runde Sache

Eintracht Frankfurt übernimmt ab Juli die Frauenfußballmannschaften des mehrfachen Meisters und Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt. Beide Vereine besiegelten Mitte Juni die seit Langem vorbereitete Fusion. Damit ist der 1. FFC Frankfurt nach 22 Jahren Frauenfußball-Bundesliga Geschichte. Das letzte Spiel am 28. Juni endete mit einer 0:2-Niederlage gegen den SC Freiburg.

  Juve Plus Mäuse und Tasten

Der bayerische Tastaturhersteller Cherry bekommt einen neuen Eigentümer. Der US-Investor Argand Partners übernimmt die Mehrheit an dem Unternehmen mit weltweit 430 Mitarbeitern. Die bisherigen Eigentümer, die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui Partners und das IT-Zubehör-Handelsunternehmen Greendich Enterprise, behalten Minderheitsanteile. Das Closing soll zum Monatsende erfolgen. Allerdings müssen noch die Kartellbehörden zustimmen. 

  Juve Plus Tiermedizin

Der US-Konzern Heska erwirbt alle Aktien des südhessischen Unternehmens Scil Animal Care. Verkäuferin des veterinärmedizinischen Unternehmens ist die US-Technologiefirma Covetrus. Die Übernahme wurde erstmals im Januar 2020 angekündigt und nun unter einer geänderten Kaufvereinbarung vollzogen, in der sich der vereinbarte Kaufpreis von 125 Millionen auf 110 Millionen US-Dollar reduzierte. 

  Juve Plus Dachbegrünung

Der Stuttgarter Dachsystemhersteller Paul Bauder hat alle Geschäftsanteile der VulkaTec Riebensahm übernommen. 2015 hatten sich Wachstumsinvestoren an dem Unternehmen beteiligt, das heute einen Umsatz von 25 Millionen Euro erzielt. VulkaTec als Marke soll auch zukünftig Bestand haben. Das Bundeskartellamt muss dem Deal noch zustimmen.

  Juve Plus Corona-Impfstoff

Im globalen Rennen um einen Corona-Impfstoff steigt der Bund beim deutschen Biotech-Anbieter CureVac ein und will ihn so auch gegen eine mögliche Übernahme aus dem Ausland absichern. Wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte, übernimmt die staatliche Förderbank KfW für 300 Millionen Euro rund 23 Prozent der Anteile. Ziel des Schrittes sei, dem Unternehmen von Mehrheitseigner Dietmar Hopp finanzielle Sicherheit zu geben. Auf Geschäftsentscheidungen wolle der Staat keinen Einfluss nehmen. Die Firma mit Sitz in Tübingen forscht seit Januar an einem Impfstoff.

  Juve Plus Mobilfunk

Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland hat wie erwartet erneut Funkmasten an eine andere Tochter seines spanischen Mutterkonzerns Telefonica ausgelagert. Es seien 10.100 Masten für insgesamt 1,5 Milliarden Euro an Telxius verkauft worden, teilte der spanische Telekomkonzern Telefonica mit. Die Nettoverschuldung werde sich durch die Transaktion um etwa 500 Millionen Euro verringern.