Juve Inhouse Steuern

KI in Steuerfunktionen: „Ich hoffe nicht, dass wir andere piesacken“

Autor/en
  • Götz Kümmerle

Was kann KI für eine Inhouse-Steuerabteilung leisten? Um das herauszufinden macht der schwäbische Maschinenbaukonzern Voith ernst und entwickelt auf Basis von OpenAI und der Technologie von ChatGPT eine eigene Anwendung, die nicht nur die Arbeit in der Steuerfunktion erleichtern soll. Steuerliches Wissen soll im ganzen Konzern abrufbar sein. JUVE Steuermarkt sprach mit Voith-Steuerchef Wolf-Dieter Mangold.

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JUVE Steuermarkt: Wie und in welchen Bereichen setzt Voith Tax Tech und KI ein?
Dr. Wolf-Dieter Mangold: Moderne KI- und Simulationstechnologie kommt in einem Technologiekonzern des Maschinen- und Anlagenbaus wie Voith an vielen Stellen zum Einsatz. Auch im steuerlichen Bereich setzen wir natürlich – wie viele andere – ebenfalls einiges an Technologie ein: angefangen von der automatisierten Steuerfindung bei komplexeren Reihengeschäften und der Einbindung von Tax Engines über den Einsatz von RPAs, also Robotic Process Automation, Kollaborationsplattformen für Betriebsprüfungen sowie GRC-Software für die Operationalisierung des Tax CMS bis hin zur – derzeit noch experimentellen – Nutzung generativer KI.

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