Digitalisierung

WTS holt Inhouse-Ikone als Partner of Counsel

WTS verstärkt die Digitalisierungsberatung mit einem prominenten Neuzugang: Seit Jahresbeginn ist Prof. Dr. Robert Risse als Partner of Counsel für die Beratungsgesellschaft tätig. Der 62-Jährige leitete rund 20 Jahre lang die globale Steuer- und Zollabteilung beim Dax-Konzern Henkel. Bei WTS soll Risse künftig vor allem sein Wissen zum Management und zur Digitalisierung von Steuer- und Zollfunktionen einbringen.

Teilen Sie unseren Beitrag
Robert Risse
Robert Risse

Als Risse im Februar 2020 die Steuerleitung bei Henkel an seine Nachfolgerin Bettina Rodenberg übergab, bis dato Head of Tax bei Beiersdorf in Hamburg, zählte er zu den dienstältesten Dax-Steuerchefs. Seit 2000 hatte er bei Henkel die weltweite Verantwortung für Steuern und Zölle. Vor seiner Zeit bei dem Konsumgüterhersteller war Risse zwischen 1997 und 1999 Leiter der Abteilung Steuern und Risikomanagement der Deutschen Post und davor rund fünf Jahre lang in der Steuerfunktion bei Mannesmann tätig.

Unter Risses Leitung hatte sich die Henkel-Steuerabteilung vor allem das Thema Digitalisierung auf die Fahnen geschrieben. Zusammen mit WTS testete das Team in der Vergangenheit einige Prototypen für die steuerliche Anwendung künstlicher Intelligenz. Künftig wird Risse eng mit dem Digital Hub von WTS in Berlin zusammenarbeiten. Dieser dient der Beratungsgesellschaft unter Leitung des Berliner Partners Christian Baumgart als Plattform zur Entwicklung digitaler Lösungen.

Außerdem soll Risse die WTS-Kooperation mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) begleiten und den Wissenstransfer aus der Forschung in die Praxis vorantreiben. Risse ist seit einigen Jahren auch als Hochschuldozent aktiv: Er unterrichtet an der Universität Leipzig am Lehrstuhl für BWL/Betriebswirtschaftliche Steuerlehre sowie an der Wirtschaftsuniversität Wien am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht. In Wien hat er den Masterstudiengang Digital & Tax Law mitentwickelt.

Neben Risse gibt es bei WTS fünf weitere erfahrene Quereinsteiger mit dem Status Partner of Counsel, darunter etwa der ehemalige Flick Gocke- und KPMG-Partner Prof. Dr. Ulrich Prinz, der im April 2015 von KPMG gekommen war. (Stephan Mittelhäuser)

Artikel teilen