Generative KI & Tax

KPMG geht mit eigener ChatGPT-Anwendung an den Start

Autor/en
  • Götz Kümmerle

In einer zunächst nur unternehmensinternen Version testet KPMG seit Ende August die Möglichkeiten generativer KI aus. Die hauseigene Anwendung KaiChat ist damit die Antwort auf die Allianz zwischen PricewaterhouseCoopers (PwC) und Harvey.

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Wie ihre Konkurrentin PwC setzt KPMG auf eine generative KI-Lösung aus der Allianz von Microsoft und OpenAI. Anders als PwC, das sich ein exklusives Nutzungsrecht auf die bereits mit juristischen Daten vortrainierte Anwendung Harvey gesichert hat, musste KPMG andere Wege gehen und setzt direkt auf ChatGPT.

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Die KaiChat genannte Anwendung wird in allen drei Bereichen Tax, Advisory und Audit zum Einsatz kommen. Wie ihre Konkurrentin setzt KPMG dabei auf eine generative KI-Lösung aus der Allianz von Microsoft und OpenAI. Während sich PwC allerdings ein exklusives Nutzungsrecht unter den Big Four auf die bereits mit juristischen Daten vortrainierte Anwendung Harvey gesichert hat, musste KPMG andere Wege gehen. Daher setzt sie direkt auf ChatGPT für die eigene hausinterne Anwendung. Dies wirft gerade hinsichtlich der Datensicherheit Fragen auf. ChatGPT stand und steht auch weiterhin wegen seines intransparenten Umgangs mit Speicherort und Verwendung eingegebener Daten in der Kritik. KPMG versicherte deshalb, dass die Anwendung KaiChat in einer besonders gesicherten Cloudinfrastruktur bereit gestellt werde, wie ein Sprecher verlautbaren ließ. Keine Daten würden die KPMG-Umgebung verlassen.

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